Geschliffene Forschung Fünf Forschungsinstitute zeigen ihr Know-how auf der Grindinghub

Quelle: VDW 2 min Lesedauer

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Auf der Grindinghub, die vom 14. bis 17. Mai in Stuttgart stattfindet, zeigen fünf produktionstechnische Forschungsinstitute ihre aktuellen Projekte aus der Schleiftechnik.

Bald „steigt“ die Schleiftechnikmesse Grindinghub in Stuttgart, die der VDW veranstaltet. Hier informiert der Verein vorab, was es von fünf namhaften Forschungseinrichtungen im Rahmen des Grinding Solution Park Wissenschaft zum Thema Schleifforschung Neues gibt.(Bild:  VDW)
Bald „steigt“ die Schleiftechnikmesse Grindinghub in Stuttgart, die der VDW veranstaltet. Hier informiert der Verein vorab, was es von fünf namhaften Forschungseinrichtungen im Rahmen des Grinding Solution Park Wissenschaft zum Thema Schleifforschung Neues gibt.
(Bild: VDW)

Die fünf Institute sind dabei auf dem Grinding Solution Park Wissenschaft in Halle 10 zu finden, wie der VDW informiert. Sie repräsentierten das Who is Who der Schleiftechnikforschung in Deutschland. Mit dabei sind das IFW (Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen) der Leibniz Universität Hannover, die Inspire AG aus Zürich, das ISF (Institut für Spanende Fertigung) der Technischen Universität Dortmund, das IWF (Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb) der Technischen Universität Berlin und das MTI (Manufacturing Technology Institute) der RWTH Aachen University. „Es ist uns ein Anliegen, auf der Grindinghub als Branchentreff der Schleiftechnik das gesamte Produktionsumfeld abzubilden. Hier nehmen die Synergien zwischen Forschung und Industrie eine zentrale Rolle ein“, betont Dr. Markus Heering, Geschäftsführer des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken).

Forschung als Wegbereiter für die Schleiftechnik

Ein wichtiges Anliegen der Universitätsinstitute ist demnach die Vernetzung mit der Industrie. „Wir nutzen Wissen und Erfahrungen aus Jahrzehnten der Forschung, um Unternehmen aus den Branchen Rund-, Flach/Profil-, Werkzeug- und Gleitschleifen bei ihren individuellen Herausforderungen zu unterstützen“, so Peter Breuer, Gruppenleiter Schleiftechnik am MTI . An den jeweiligen Forschungsvorhaben der Institute sind außerdem viele Unternehmen aus den Bereichen Anwendung, Maschinen- und Schleifwerkzeug sowie Kühlschmierstoff beteiligt. Sie tragen so maßgeblich dazu bei, die Untersuchungen voranzutreiben, wie es weiter heißt. Präsentiert werden Projekte und Highlights aus der Grundlagenforschung, die ein tiefgehendes Verständnis der Wirkmechanismen bei der Schleif- und Finishing-Bearbeitung zu vermitteln. Unternehmen haben hier die Möglichkeit, mit einem umfassenden Industrienetzwerk produktionsrelevante Fragen zu besprechen. Das Ziel ist es, die gewonnen Erkenntnisse schnell und effektiv in die industrielle Anwendung zu überführen. Alle teilnehmenden Forschungsinstitute und Unternehmen widmen sich also schleiftechnischen Themen, die die Industrie bewegen.

Darauf kann man sich forschungsmäßig freuen:

Dazu gehören etwa Untersuchungen zur Zerspanung neuer und innovativer Werkstoffe oder Schleifprozesse zur Erzeugung tribologisch wirksamer Oberflächen. Die Prozesssicherheit (First Part Right) stehe dabei ebenso im Mittelpunkt, wie die prädiktive Modellierung und Machine-Learning-Modelle. Gleichzeitig wird auf nachhaltige Fertigung, digitale Prozessintegration und innovative Werkzeugkonzepte zur Oberflächenfeinst-Bearbeitung gesetzt. „In der Fertigungstechnik liegt es an uns, die Entwicklung ressourcenschonende Verfahren voranzutreiben“, merkt Prof. Berend Denkena, Leiter des IFW der Leibniz Universität Hannover, dazu an. Insbesondere der Schleifprozess erfordere aufgrund seiner Peripherie einen beträchtlichen Energieaufwand. Man betreibe deshalb ganzheitliche Forschung, die sich von der Herstellung der Schleifwerkzeuge bis hin zu ihrer Anwendung darauf konzentriere, den Energie- und Ressourcenverbrauch zu minimieren. Die Besucher des Grinding Solution Parks Wissenschaft könnten sich auf eine Vielzahl von Exponaten aus diesem Metier freuen. Gezeigt werden unter anderem sensorisierte Werkzeughalter für die Bohrungsschleifbearbeitung unter Hochgeschwindigkeitsbedingungen, additiv gefertigte Schleifwerkzeuge mit dreidimensionalem Profil, Wälzschleifwerkzeuge für die Fräserherstellung und Diamantschleifwerkzeuge mit gradierter Kornkonzentration.

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