Smart gefügt TU Graz und Voestalpine entwickeln KI-gestütztes Schweißen

Quelle: TU Graz 1 min Lesedauer

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Die Technische Universität Graz und Voestalpine Böhler Welding starten das Projekt Spark Science Center, um das Schweißen der Zukunft zu schaffen.

Zukunftsblitzen! Voestalpine Böhler Welding und die TU Graz koppeln ihre Kompetenzen, um das Schweißen durch künstliche Intelligenz (KI) prozesssicherer zu machen ...(Bild:  Voestalpine Böhler Welding)
Zukunftsblitzen! Voestalpine Böhler Welding und die TU Graz koppeln ihre Kompetenzen, um das Schweißen durch künstliche Intelligenz (KI) prozesssicherer zu machen ...
(Bild: Voestalpine Böhler Welding)

Ein gutes Schweißergebnis hängt von der optimalen Strom-Spannungs-Kennlinie des Schweißgerätes ab, wie Experten wissen. Wo dabei das Optimum liege, bestimmten verschiedene Eingangsvariablen. Im Zentrum des Projekts steht deshalb die Entwicklung „intelligenter“ Systeme, die in der Lage sind, Eingangsvariablen (Grundmaterial, Zusatzwerkstoffe, Schutzgase oder Schweißmethode) automatisch zu analysieren, sowie die Schweißparameter in Echtzeit anzupassen, wie die TU Graz und Voestalpine erklären. Demnach ist es das Ziel, die bisher manuell durchgeführten Korrekturen durch eine auf Machine Learning (ML) gestützte Automatisierung zu ersetzen. Die Experten versprechen sich davon eine konsistent hohe Qualität und maximale Prozesssicherheit beim Schweißen. Mit dem Spark Science Center soll einmal mehr unter Beweis gestellt werden, dass Graz ein Zukunftslabor für Hightech und Industrie 4.0 ist.

Von links: Stefan Glanz, CEO Voestalpine Böhler Welding, TU-Graz-Rektor Horst Bischof, Stadtrat Günther Riegler, TU-Graz-Vizerektorin für Forschung, Andrea Höglinger, Landesrat Willibald Ehrenhöfer, Franz Kainersdorfer, Mitglied des Vorstandes der Voestalpine AG und Leiter der Metal Engineering Division, Christof Sommitsch, Leiter des Institut für Werkstoffkunde, Fügetechnik und Umformtechnik der TU Graz, bei der Vorstellung von Spark Science Center ...(Bild:  M. Kaiser / TU Graz)
Von links: Stefan Glanz, CEO Voestalpine Böhler Welding, TU-Graz-Rektor Horst Bischof, Stadtrat Günther Riegler, TU-Graz-Vizerektorin für Forschung, Andrea Höglinger, Landesrat Willibald Ehrenhöfer, Franz Kainersdorfer, Mitglied des Vorstandes der Voestalpine AG und Leiter der Metal Engineering Division, Christof Sommitsch, Leiter des Institut für Werkstoffkunde, Fügetechnik und Umformtechnik der TU Graz, bei der Vorstellung von Spark Science Center ...
(Bild: M. Kaiser / TU Graz)

Forschung und Unternehmen müssen Hand in Hand arbeiten

Im Prinzip erstellt man im Rahmen von Spark Science Center einen riesigen Datenraum, in dem alle Schweißergebnisse als Funktion von unterschiedlichen Eingangsgrößen enthalten sind. Das „Machine Learning“-Modell analysiert die Daten, liefert Abhängigkeiten und letztendlich einen Vorschlag für die Lösung der gestellten Schweißaufgabe. Um die notwendigen Echtzeitdaten zum Training des Modells zu erhalten, wird an der TU Graz das Grundlagen-Schweißlabor weiterentwickelt und bei Voestalpine Böhler Welding in Kapfenberg werden auf Basis der im Labor getroffenen Vorarbeiten auf einer eigenen Versuchslinie Daten im großen Maßstab generiert. Die neue Kooperation mit dem Institut für Werkstoffkunde, Fügetechnik und Umformtechnik wurde übrigens im Rahmen einer Fachveranstaltung feierlich vorgestellt. Die Laufzeit betrage acht Jahre.

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