Wissen, wo man dran muss ...

Erstmals weiß man vorab, wo ein 3D-Druck-Teil nachbehandelt werden muss

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Das Ergebnis in den Modellversuchen offenbarte, wie es weiter heißt, eine Steigerung der Schwingfestigkeit um bis zu 40 Prozent! Auch kam es zu einer Verlängerung der Lebensdauer um mehrere Dekaden, wie die IWM-Forscher betonen. Die Berechnungsergebnisse wurden dann durch Ermüdungsexperimente auf Proben- und Bauteilebene experimentell validiert (siehe Aufmacherbild). Mit der neuen Methode eröffnen die IWM-Forscher jetzt Spielräume für neue Anwendungen. Das Ganze ließe sich bereits in der Vorentwicklung einsetzen und ermögliche so den rechnerischen Vergleich verschiedener Nachbehandlungsstrategien, bevor der erste Bauteiltest stattfinde. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Bauteile überwiegend von der Oberfläche ausgehend versagen! Deshalb kann eine maßgeschneiderte Nachbehandlung prozessbedingte Streuungen im Druckprozess teilweise kompensieren. Auf Basis grundlegender Werkstoffkennwerte wie Streckgrenze und Zugfestigkeit lassen sich die Effekte dann auch auf neue Werkstoffe übertragen, sagen die Experten. Damit stehe erstmals eine rechnergestützte Auslegungshilfe für die mechanische Oberflächen-Nachbehandlung additiv gefertigter Metallbauteile zur Verfügung.

(Die Projektergebnisse entstanden im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWE geförderten Projekt Mechanische Oberflächennachbehandlung additiv gefertigter, metallischer Komponenten zur gezielten Steigerung der Ermüdungsfestigkeit (Förderkennzeichen IGF 22833 N, AM Oberfläche) und wurden anschließend erweitert und ausgebaut)

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