Prognose Die wichtigsten Trends in der Fertigung 2024

Quelle: Protolabs 1 min Lesedauer

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Geopolitische Spannungen, steigende Kosten, neue Anforderungen an die Arbeitskräfte und Nachhaltigkeitsziele dominierten im vergangenen Jahr die Fertigung und werden auch 2024 zentral für künftige Entwicklungen sein. Zugleich nehmen aber auch neue Technologien und Fertigungsmethoden einen entscheidenden Einfluss auf die Trends von 2024.

Neue Technologien und Materialien werden die Fertigung 2024 verändern.(Bild:  Hodgkissphotography/Protolabs)
Neue Technologien und Materialien werden die Fertigung 2024 verändern.
(Bild: Hodgkissphotography/Protolabs)

Der Fertigungsexperte Protolabs hat für 2024 Prognosen für die wichtigsten Trends aufgestellt. Laut einer Mitteilung wird in diesem Jahr der Übergang zu intelligenten Fabriken mit einer stärkeren Integration von KI, 5G, Internet der Dinge (IoT), Datenanalyse und Cloud Computing erfolgen. Die Branchen versprechen sich dadurch Kosteneinsparungen, aber auch die Steigerung der Produktqualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit.

Das Themenfeld künstliche Intelligenz wird laut Protolabs vor allem der additiven Fertigung einen Schub geben. So könne die Zukunftstechnologie den 3D-Druck effizienter und schneller machen. Immer modernere Druckverfahren sowie der Metall-3D-Druck werden 2024 ebenfalls prägen, heißt es weiter.

Neue Materialien

Mit Blick auf die angespannte Weltlage geht Protolabs davon aus, dass es mehr Kooperationen zwischen lokalen Partnern geben wird. Damit könnten Unternehmen flexibler und schneller auf sich ändernde Kundenbedürfnisse und Markttrends reagieren. Hersteller werden daher 2024 zunehmend einen hybriden Ansatz verfolgen, bei dem sie je nach Bedarf sowohl eine zentrale Fabrik als auch ein Netz lokaler Einrichtungen nutzen können, so das Unternehmen.

Den größten Einfluss auf die Fertigung werden jedoch Soft-Robotik und neue Materialien haben. Mit der Soft-Robotik könnten etwa Greifer hergestellt werden, mit denen Roboter mehr logistische Aufgaben übernehmen können. Neue Materialien werden auch in formverändernden Systemen, auch bekannt als 4D-Druck, eingesetzt werden. Durch die Verwendung reaktionsfähiger Materialien, die auf äußere Einflüsse wie Wärme, Licht, Feuchtigkeit, elektrischen Strom oder Druck reagieren, können 4D-gedruckte Objekte ihre Form oder Eigenschaften verändern. Als Beispiel nennt Protolabs 4D-gedruckte Drohnenflügel, die sich als Reaktion auf Stimuli um bis zu 20 Grad biegen können, was die Effizienz erheblich verbessert.

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