Forschung „unter Druck“ Bigrep und die FH Joanneum pushen die 3D-Druckforschung

Quelle: Bigrep 1 min Lesedauer

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Ein 3D-Drucker des Typs Bigrep-Altra-280 erweitert die Forschungskapazitäten an der FH Joanneum in Graz. Es geht um mehr Prozessstabilität, Leichtbau und Materialentwicklung.

An der FH Joanneum in Graz freut man sich über den Großformat-3D-Drucker Altra 280 von Bigrep. Denn dieser kann jetzt vielfältig die Forschung zur Optimierung von Bauteilen für die Luftfahrt und die Produktionstechnik unterstützen. Hier einige Details ...(Bild:  Bigrep)
An der FH Joanneum in Graz freut man sich über den Großformat-3D-Drucker Altra 280 von Bigrep. Denn dieser kann jetzt vielfältig die Forschung zur Optimierung von Bauteilen für die Luftfahrt und die Produktionstechnik unterstützen. Hier einige Details ...
(Bild: Bigrep)

Bigrep, einer der führenden Anbieter für großformatige additive Fertigungssysteme, geht eine strategische Kooperation mit der FH Joanneum ein, wie man erfahren darf. Im Rahmen der Zusammenarbeit erweitere die Institute für Luftfahrt, Produktionswissenschaften und Fahrzeugtechnik ihre Forschungskapazitäten um den industriellen Hochtemperatur-3D-Drucker Altra 280 von Bigrep. Das Ziel ist es, neue Anwendungen für die additive Fertigung relativ großer Bauteile zu eröffnen. Dabei soll auch die Prozesssicherheit erhöht werden. Unter der Leitung von FH-Prof. DI Dr. Georg Wagner arbeiten dazu mehrere Studiengänge der FH an praxisnahen Forschungsprojekten, die den industriellen 3D-Druck für die Luftfahrt, den Fahrzeugbau und die Produktionstechnik vorantreiben sollen. Ein Vorteil des Bigrep-Druckers ist für die Forscher, dass sie damit auch komplexe Teile in Originalgröße herstellen können. Im gleichen Zuge könnten Prozesse Werkstoffe und die Möglichkeiten zum Leichtbau praxisnah untersucht werden.

Drei Themenbereiche werden in Graz fokussiert

  • 1. Prozessstabilität und Skalierung: Dabei geht es um die Entwicklung und Validierung neuer 3D-Druck-Anwendungen, die Produktionskosten und Zykluszeiten in industriellen Prozessen verringern sollen;
  • 2. Funktionaler Leichtbau: Design, Topologieoptimierung und 3D-Druck von Luftführungskomponenten, Innenstrukturteile und Werkzeuge für die Luftfahrt und die Fahrzeugtechnik liegen unter der Lupe. Und zwar in Bezug auf Strömungsmechanik, Gewicht und Belastbarkeit;
  • 3. Materialqualifizierung: Man erforscht ordnet neue Polymermaterialien (Kunststoffe) ein. Darunter flammwidrige und carbonfaserverstärkte Typen sowie Hochtemperaturkunststoffe, wie etwa ABS-FR, PA-12-CF, PEKK sowie PEI-9085. Daraus sollen funktionale Hochleistungsteile entwickelt werden.

Der 3D-Drucker Altra 280 von Bigrep wird dabei aber nicht nur für den Druck funktionalisierter Bauteile mit integrierten Kanälen, Sensoraufnahmen oder Hohlraumgeometrien genutzt, wie die Protagonisten betonen. Zusätzlich will man das Bigrep-System auch noch und Testen und Charakterisieren neuer Materialien im offenen Materialsystem der Maschine anwenden.

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