Es kam anders ...

Tüftler Ferdinand Porsche begründet eine Autodynastie

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Keiner weiß, wer den Thron besteigt

Bereits seit einiger Zeit wird deshalb darüber spekuliert, wen die beiden Patriarchen als Nachfolger benennen könnten. Ihre Mandate laufen aber noch mehrere Jahre. Zumindest Wolfgang Porsche hat bereits klargemacht, dass danach Jüngere das Ruder übernehmen sollen. Denkbar wäre, dass Ferdinand Oliver Porsche (64) die Nachfolge seines Onkels übernimmt. Auf der Piëch-Seite kristallisiert sich öffentlich bisher kein Nachfolger heraus. Ein Sprecher der Porsche SE wollte die Nachfolgefrage nicht kommentieren. Die Machtkonzentration bei den Milliardärsfamilien sorgte auch immer wieder für Kritik.

Stehen Einzelinteressen über dem Konzernziel?

Zuletzt entzündete sie sich an der Doppelrolle von Oliver Blume als Porsche- und VW-Chef. Bei Porsche gilt nämlich das Motto „Familie statt Finanzmarkt“, kommentierte Hendrik Schmidt vom Fondsanbieter DWS bei der letzten Hauptversammlung. Es entstehe der Eindruck eines Konzerngefüges, in dem Einzelinteressen über Unternehmensinteressen gestellt würden. Deshalb stelle sich die grundsätzliche Frage, ob der Aufsichtsrat seine Kontrollfunktion auch angemessen ausübe. Der ausbleibende Generationenwechsel zementiere diese Wagenburgmentalität offensichtlich auch noch. Es bleibt also spannend ...

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