Startschuss bei Steyr Die Serienproduktion des Etopas 600 in Österreich läuft!

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In Österreich bei Steyr hat die Serienproduktion eines E-Lastkraftwagens Etopas 600 begonnen. Er setzt sich aus chinesischen und europäischen Teilen zusammen ...

Mit dem Etopas 600 wird nun ein Elektro-Lkw bei Steyr in Österreich gebaut. Das Besondere ist, dass er aus europäischen und chinesischen Komponenten zusammengesetzt wird. Hier mehr zu den beteiligten Unternehmen und der Entscheidung zum Bau des E-Brummis ...(Bild:  Steyr)
Mit dem Etopas 600 wird nun ein Elektro-Lkw bei Steyr in Österreich gebaut. Das Besondere ist, dass er aus europäischen und chinesischen Komponenten zusammengesetzt wird. Hier mehr zu den beteiligten Unternehmen und der Entscheidung zum Bau des E-Brummis ...
(Bild: Steyr)

Der Etopas 600 ist laut Hersteller für ein Gesamtzuggewicht von 42 Tonnen ausgelegt und kommt auf eine Reichweite von rund 600 Kilometern, wie das chinesische Unternehmen Superpanther wissen lässt. Die Komponenten kommen aber von verschiedenen Playern. Aus China stammen unter anderem wesentliche Antriebselemente. Zu den europäischen Zulieferern zählen unter anderem Schaeffler, ZF, Infineon und Continental. Eines der ersten Exemplare des E-Lkw ging übrigens an DHL, wie die Beteiligten anmerken. Chao Liu, Chef von Superpanther, kommentiert: „Europa braucht keinen weiteren importierten Lkw. Europa braucht einen Industriepartner.“

Schon zehntausende von Kilometern zurückgelegt

Dabei werde die chinesische Lkw-Plattform mit europäischer Fertigung, Validierung und Servicekompetenz verbunden. Seit März 2026 hat die Kundentestflotte in Deutschland und Österreich im Realbetrieb auch schon über 70.000 Kilometer zurückgelegt. Was die Konkurrenz anbelangt, so zählen zu den weiteren Anbietern von E-Lkw etwa Daimler Truck, Volvo und der zum VW-Konzern gehörende Anbieter MAN. Nach Darstellung des deutschen Transportgewerbes gibt es inzwischen zwar sehr interessante Modelle, doch ist das Ladenetz für diese Fahrzeuge in Deutschland noch sehr lückenhaft. Das sei ein Grund, warum unter den schweren Lkw der Anteil mit E-Antrieb bei unter einem Prozent liege.

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