Ohne Energie keine Produktion in der Industrie. Die Energiesicherheit ist heute mehr denn je ein Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg. Schmachtl zeigt in einem ersten kommunalen Referenzprojekt für Großenergiespeicher, dass Speicherlösungen nicht nur effizient sind und nachhaltig absichern, sondern auch hohe Kosten einsparen.
Schmachtl stellt die Proudkte für das Referenzprojekt in Tirol: Das umfasst einen Transformator mit 3,8 MVA, zwei 20-Fuß-Batteriecontainer und zwei Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von 3,5 MW und einer Speicherkapazität von 6,88 MWh.
(Bild: Schmachtl)
Die durchgehend hohen Strom- und Netzkosten über die vergangenen Jahre machen den Unternehmen in Österreich zu schaffen. Für viele ist der Wirtschaftsstandort aufgrund der hohen Abgaben enorm gefährdet. Zudem stehen Österreich und Europa vor einer der größten energiepolitischen Transformationen seit Jahrzehnten.
Für Energieversorger auf der einen Seite und für Unternehmen auf der anderen Seite braucht es Sicherheit rund um die Energie. Daher hat die Bundesregierung mit der Elektrizitäts-Versorgungssicherheitsstrategie (EVSS) jetzt einen verbindlichen Rahmen geschaffen, um die Stromversorgung langfristig resilienter, krisensicherer und unabhängiger zu gestalten. Die neue Verordnung wird auch starken Rückenwind für den Ausbau der Netze und auch der Energiespeicherlösungen mit sich bringen. „Wir sehen aktuell bereits eine erhöhte Nachfrage an Großenergiespeicherlösungen, wo wir als kompetenter Lieferant mit umfassenden Serviceleistungen und unserer langjährigen Erfahrung im Bereich der kritischen Infrastruktur als zuverlässiger Partner überzeugen können.“, bezieht Stefan Schafferhofer, Geschäftsführung Schmachtl GmbH, Stellung.
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Nachhaltiger Strom und Energiespeicher: Bestandteile der Energiewende
Österreich profitiert im internationalen Vergleich von einer außergewöhnlich hohen Eigenproduktion an Strom durch Pumpspeicherkraftwerke, Wasserkraft, Photovoltaikanlagen, Windrädern und Co. 87,5 Prozent der Stromerzeugung waren 2024 in Österreich aus erneuerbarer Energie. Den größten Anteil daran hält die Wasserkraft. Jetzt muss die Speicherung und nachhaltige Nutzung von grünem Strom im Fokus stehen.
„Energiespeicher sind ein entscheidender Baustein, wenn es um Versorgungssicherheit geht. Österreich verfügt hier über eine besonders starke Ausgangsposition“, so Schafferhofer weiter. Und mit Schmachtl als Großenergiespeicherlieferant gibt es in Österreich einen Player am Markt, der die Energiebranche sehr gut kennt und für jede Anfrage individuelle Lösungen erarbeitet. „Wir sehen die größte Nachfrage zurzeit im Bereich der netzdienlichen Energiespeicher einerseits, dem Speichern von überschüssigem PV-Strom und dem Kappen von Lastspitzen in Unternehmen mit hohen Energieverbräuchen andererseits“, berichtet Manfred Cuny-Pierron, Produktmanager Energiespeichersysteme Schmachtl GmbH.
Cuny-Pierron geht davon aus, dass viele Gewerbe- und Industriebetriebe durch Energiespeicherlösungen und einen PV-Eigenverbrauch die Energiekosten zwischen 10 bis 30 Prozent senken können – in einzelnen Fällen auch um deutlich mehr. Die Amortisationszeiten liegen typischerweise im Bereich von 3 bis 7 Jahren, je nach Strompreisniveau und Nutzung.”
Nachfrage nach Energiespeicher boomt
Energiespeicherung ist längst kein Nischenthema mehr, sondern ein strategisches Instrument. (Groß-) Energiespeicher sind hier ein zentraler Bestandteil der Lösung. „Grundsätzlich sehen wir, dass große Batteriespeicher in Kombination mit eigenen Erzeugungsanlagen wie PV, Wind- oder auch Wasserkraft aktuell stark nachgefragt sind und als ein wichtiger Baustein für die Reduktion der Energiekosten und mehr Unabhängigkeit gesehen werden“, so Schafferhofer.
Besonders in Branchen wie der Metallverarbeitung, Lebensmittelproduktion oder Logistik ergeben sich große Vorteile durch smarte Speicherlösungen. Aber auch im Gewerbe können Betriebe ihren Eigenverbrauch verdoppeln und sich teils weitgehend selbst versorgen, vor allem Kombinationen mit Photovoltaikanlagen sind hier sehr stark gefragt.
Herausforderungen am Energiesektor
Energieversorger und Netzbetreiber stehen einerseits vor der Herausforderung, dass der Ausbau im übergeordneten Hochspannungsnetz aufgrund von langen Lieferzeiten für Großtransformatoren und aufwendige Genehmigungsverfahren nicht schnell genug umsetzbar ist. Zugleich wird immer mehr erneuerbare Energie dezentral eingespeist, was große Herausforderungen bei der Sicherstellung der Netzstabilität mit sich bringt. Parallel dazu ergeben sich laut Schmachtl durch die aktuell recht volatilen Strompreise durchaus attraktive Trading-Möglichkeiten für die Betreiber von Energiespeichern.
Tiroler Referenzprojekt mit Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB)
Ein wesentlicher Baustein moderner Energiesicherheit sind Energieversorger, die technologische Lösungen jetzt aktiv vorantreiben und nachhaltig umsetzen. Schmachtl setzt hier ein starkes Zeichen als österreichischer Großenergiespeicherlieferant mit umfassenden Inhouse-Kompetenzen von der Erstanfrage über die elektrotechnische Planung- und Produktauswahl, die Projektrealisierung bis hin zur Inbetriebnahme und die After-Sales-Service Betreuung über den gesamten Lebenszyklus. Mit einem großangelegten Vorzeigeprojekt für Energiespeicherung in Tirol zeigt das österreichische Familienunternehmen, wie dezentrale, intelligente Großspeicherlösungen bereits heute Versorgungssicherheit erhöhen können.
Stand: 08.12.2025
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„Das Projekt in Tirol demonstriert, dass Großenergiespeicher Lastspitzen abfedern und Netze entlasten sowie vor Ort erneuerbare Energie speichern sowie flexibel nutzbar machen können.“ betont Schafferhofer und ergänzt: „Das Projekt zeigt zudem, dass Energiespeicherung nicht nur ein technologischer Trend ist, sondern für Betriebe ein Hebel für Unabhängigkeit, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit.“
Von Deutschland in die Tiroler Berge
Mit dem Projekt beim Wasserkraftwerk Obere Sill realisiert die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) mit Schmachtl den ersten Großbatteriespeicher Tirols. Durch die Kombination aus bewährter Wasserkraft und moderner Speichertechnologie kann überschüssige erneuerbare Energie künftig zwischengespeichert und bedarfsgerecht ins Netz abgegeben werden.
Ein wichtiger Projektschritt war die erfolgreiche Werksabnahme. „Die Ergebnisse bestätigten die volle Leistungsfähigkeit und sogar eine leicht höhere Kapazität als spezifiziert. Zudem kommt ein verbessertes Wechselrichtermodell zum Einsatz, das besonders für alpine Bedingungen optimiert ist“, so Manfred Cuny-Pierron weiter.
Die Logistik stellte beim Projekt in Tirol hohe Anforderungen: Die rund 35 Tonnen schweren Speichercontainer mussten vom Hamburger Hafen in die Tiroler Berge über steile Zufahrten transportiert und am Kraftwerksgelände millimetergenau platziert werden. Die schlüsselfertige Gesamtlösung wird im Dezember offiziell übergeben und soll langfristig die regionale Versorgungssicherheit erhöhen.