Energiespeicherschrank
Der Standard für Energiespeicher

Von Stefanie Michel 5 min Lesedauer

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Auf der diesjährigen Smart Automation in Linz hat Rittal mit dem VX ESS einen Standardschaltschrank vorgestellt, der mit Batteriemodulen bestückt werden kann. Helmut Ritter, Produkt- und Branchenmanager bei Rittal Österreich, hat uns erklärt, was es damit auf sich hat und wie viel Potenzial in diesem Produkt steckt.

Helmut Ritter von Rittal Österreich „Die Herausforderung lag schließlich darin, kosteneffektive Schränke zu entwickeln.“(Bild:  Hans Schubert)
Helmut Ritter von Rittal Österreich „Die Herausforderung lag schließlich darin, kosteneffektive Schränke zu entwickeln.“
(Bild: Hans Schubert)

Die Energiespeicherschränke VX ESS basieren auf dem Standschrank der Baureihe VX. Wie entstand überhaupt die Idee, einen Schaltschrank für Batteriespeicher zu verwenden?

Die Idee, Energiespeicherschränke zu entwickeln, resultierte aus der wachsenden Nachfrage nach nachhaltiger Energiespeicherung, insbesondere für Strom aus erneuerbaren Quellen. Der Stromspeichermarkt, ursprünglich von Photovoltaikanlagen angetrieben, benötigte dringend eine Möglichkeit, überschüssigen Strom effizient zu speichern. In Europa existierte eine starke Marktführerschaft auf diesem Sektor, die jedoch mit der Verlagerung der Produktion von Batteriemodulen nach Fernost zurückging. In Europa hat man dann die Speicher aus Fernost in Schränke gebaut, die individuell gestaltet waren: hier etwas abgekantet, dann farblich gestaltet. Inzwischen sind die Speicher im Preis immer weiter gesunken, aber die designten Schränke nicht – und damit im Verhältnis zum Produkt zu teuer. Ein solcher Design-Schaltschrank ist also nicht mehr attraktiv. Die Herausforderung lag schließlich darin, kosteneffektive Schränke zu entwickeln.