Product Lifecycle Management
Effiziente Produktentwicklung durch PLM

Ein Gastbeitrag von Pascal Lünnemann, Abteilungsleiter Intelligente Vernetzung am Fraunhofer IPK 5 min Lesedauer

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Die Herausforderungen in der Produktentwicklung steigen, gleichzeitig aber auch der Softwareeinsatz. Braucht es dann noch ein PLM? Das Fraunhofer-IPK zeigt, welche Vorteile ein PLM bietet und wann sich die Einführung bzw. der Einsatz lohnt.

PLM kann in Unternehmen äußerst sinnvoll für die Produktentwicklung sein. Die Einführung ist aber ein komplexer Prozess.(Bild:  Gorodenkoff - stock.adobe.com)
PLM kann in Unternehmen äußerst sinnvoll für die Produktentwicklung sein. Die Einführung ist aber ein komplexer Prozess.
(Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com)

PLM (Product Lifecycle Management) ist ein integrierter Managementansatz, der die gesamte Lebensdauer eines Produkts abdeckt – von der Konzeption über die Entwicklung, die Fertigung, den Vertrieb bis zur Nutzung, Wartung und dem End of Life. Zum richtigen Management umfasst der Ansatz alle Prozesse, Methoden, IT-Systeme und Daten, die mit einem Produkt bzw. einem technischen System über den gesamten Lebensweg in Verbindung stehen. Wird das PLM in das unternehmensweite Management eingebettet, bietet das Unternehmen zahlreiche Vorteile – insbesondere für komplexe Produktentwicklungen. Außerdem trägt PLM systematisch dazu bei, regulatorische Anforderungen umzusetzen und somit nachhaltigere Produkte hervorzubringen. Konsequent mit anderen IT-Systemen, beispielsweise IoT-Plattformen oder ERP-Systemen, verknüpft, entsteht ein datenbasierter Wettbewerbsvorteil.

Der Einsatz von PLM kann für Unternehmen also äußerst sinnvoll sein – gerade, wenn sie vor den Herausforderungen der modernen Produktentwicklung stehen.