Gegensteuern Digitalisierung hilft Maschinenbauern aus der Krise

Von CNT Management Consulting 3 min Lesedauer

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CNT Management Consulting prophezeit den deutschen KMU für dieses Jahr nichts Gutes. Doch es gebe Möglichkeiten, um dem Gegenwind zu trotzen ...

Die Experten von CNT Management Consulting raten vor allem den Mittelständlern unter den deutschen Maschinenbauern, die Digitalisierung voranzutreiben, um krisenfest zu bleiben. Hier erklären sie, was man beachten sollte und welche Chancen winken ...(Bild:  Blur Planet Studio - stock.adobe.com)
Die Experten von CNT Management Consulting raten vor allem den Mittelständlern unter den deutschen Maschinenbauern, die Digitalisierung voranzutreiben, um krisenfest zu bleiben. Hier erklären sie, was man beachten sollte und welche Chancen winken ...
(Bild: Blur Planet Studio - stock.adobe.com)

Dem Maschinenbau, bekanntlich eine Schlüsselindustrie für die deutsche Wirtschaft, steht ein schwieriges Jahr 2024 bevor. Der steigende internationale Konkurrenzdruck und EU-Regularien wie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz setzen deutschen Unternehmen zu. Problematisch sei auch die anhaltend maue Auftragslage in Deutschland selbst, aber auch in wichtigen Exportmärkten wie den USA und China. Laut Prognose des Verbands Deutscher Maschinen und Anlagenbau (VDMA) wird für dieses Jahr ein Produktionsrückgang um etwa vier Prozent erwartet. „Doch es gibt Chancen, die vor allem dem Mittelstand winken, wenn die Unternehmen auf mehr Digitalisierung setzen“, so Maria Truong, Standortleiterin bei CNT Management Consulting in Mainz und ihr Kollege Hannes Schmalzried, bei CNT Kompetenzteamleiter Engineer To Order.

Moderne Maschinen aber veraltete interne Prozesse

Schmalzried ermutigt Unternehmen, sich kritisch mit internen Abläufen auseinanderzusetzen: „Nur weil Prozesse in der Vergangenheit gut funktioniert haben, garantiert das nicht, dass diese auch für die Zukunft effizient sind.“ Oft würden zwar technisch hochentwickelte und vernetzte Maschinen entworfen, produziert und verkauft, aber die internen Prozesse seien veraltet. In diesem Zusammenhang erachtet es der Experte als unabdingbar, die Absprachen zwischen Konstruktion, Produktion und Lieferkette (Supply Chain) weitestgehend zu digitalisieren und zu standardisieren, um verschiedene Wissensstände und langatmige Änderungsprozesse zu vermeiden. Gleichzeitig räumt Schmalzried ein, dass der Maschinenbau inklusive der Sondermaschinenbau ein flexibles Geschäft bleiben. Trotz globaler Trends zur Standardisierung müsse der Informationsfluss deshalb so kurz wie möglich gehalten werden, um auch kurzfristige Kundenwünsche bei sich bereits in Produktion befindlichen Produkten erfüllen zu können.

Diese Chancen bietet die Digitalisierung den KMU

Dass die Digitalisierung Produktionsabläufe nachhaltig revolutionieren könne, stehe aber außer Frage. Vor allem Klein- und Mittelbetriebe hätten laut CNT den Digitalisierungstrend in der Vergangenheit jedoch eher abwartend beobachtet, weil es mitunter schwierig sei, die Marktvision in die Realität umzusetzen. Als Probleme identifiziert der CNT-Experte Schmalzried etwa fehlende Technologie im Maschinenpark, mangelnde Reporting-Grundlagen (etwa Stamm- und Bewegungsdaten) sowie unzureichende Auswertungsapplikationen. Auch bei der Synchronisierung mehrerer Produktionsstandorte gibt es noch Optimierungsbedarf: „Oft blockieren historisch gewachsene, komplexe Prozesse über mehrere IT-Systeme hinweg den Innovationspfad“, ergänzt Schmalzried. Werden diese Hürden jedoch überwunden, ermöglicht der erfolgreiche Sprung aber nicht nur Kosteneinsparungen, sondern generiert auch neue Geschäftsfelder und pusht die Entwicklung innovativer Produkte.

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