Gegensteuern

Digitalisierung hilft Maschinenbauern aus der Krise

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Digitalisierung ist mehr als ein Management-Buzzword

Um die Produktion erfolgreich zu digitalisieren, brauche es eine Gesamtvision und einen Digitalisierungsplan. Es gilt, etwa durch Echtzeitdaten-Analyse, relevante Insights und KPI’s der Produktion zu ermitteln und auch Folgeprozesse daraus abzuleiten und zu steuern. Dazu gehört zum Beispiel die Übermittlung von Produktionsverzögerungen in die Produktionsplanung. „Digitalisierung muss jedenfalls mehr sein als lediglich ein Management-Buzzword“, macht Schmalzried klar. Wobei evaluiert werden müsse, welche Insights zu ermitteln seien und in welchen Abständen das geschehen soll. So könnten Stichpunktmessungen, die etwa alle zehn Minuten geschehen, in der Praxis sinnvoller sein als eine permanente Echtzeitübertragung, weil Parameter auch gespeichert und verarbeitet werden müssen. Digitalisierungsziele müssen auch immer machbar sein und nützlich gesetzt werden. „Die ermittelten Werte dienen stets der Steigerung der Gesamteffizienz und der Konkurrenzfähigkeit“, merkt Schmalzried an. Mittels Integration der Maschinendaten kann etwa die termingenaue Wartungsplanung revolutioniert werden, so der Experte. Die Erstellung eines serialisierten digitalen Zwillings biete beispielsweise hinsichtlich Produktionsnachvollziehbarkeit, Qualität und Kundenservice viele Optimierungsmöglichkeiten. „Die digitale Transformation ist keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit, um den deutschen Maschinenbau in eine Ära zu führen, in der Innovation, Effizienz und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen", erklärt Schmalzried abschließend.

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