Transport-Premiere Arcelormittal liefert Eisenschwamm per DB Cargo nach Eisenhüttenstadt

Quelle: Arcelormittal 2 min Lesedauer

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Arcelormittal sieht den ersten erfolgreichen Transport von Eisenschwamm als großen Schritt für die klimaneutrale Stahlherstellung an. Geholfen haben DB Cargo und Innofreight.

So sieht sogenannter Eisenschwamm aus (DRI). Dieses Material soll in Eisenhüttenstadt die klimaschonende Stahlproduktion einläuten. Doch der Transport ist nicht einfach. Deshalb haben sich Arcelormittal, DB Cargo und Innofreight zusammengefunden. Die Premiere hat geklappt ...(Bild:  Arcelormittal)
So sieht sogenannter Eisenschwamm aus (DRI). Dieses Material soll in Eisenhüttenstadt die klimaschonende Stahlproduktion einläuten. Doch der Transport ist nicht einfach. Deshalb haben sich Arcelormittal, DB Cargo und Innofreight zusammengefunden. Die Premiere hat geklappt ...
(Bild: Arcelormittal)

Ein erster Testwaggon aus Hamburg mit dem Vorprodukt Eisenschwamm (auch bekannt als DRI – Direct Reduced Iron, also direktreduziertes Eisen) ist für die Produktion der stählernen Zukunft im Werk in Eisenhüttenstadt entladen worden, wie Arcelormittal betont. Damit habe man eine Versorgungskette geschmiedet, an deren Ende Stahl klimaneutral produziert werden könne. Der Transport wurde gemeinsam mit DB Cargo und Innofreight umgesetzt. Das Ziel war es, die Entlademöglichkeiten für Eisenschwamm in den Eisenhüttenstädter Anlagen zu analysieren.

Österreichische Spezialbehälter transportieren Eisenschwamm

In den kommenden Jahren ist geplant, die Stahlherstellung an den beiden Produktionsstandorten Eisenhüttenstadt und Bremen von der kohle- und koksbasierten Erzeugung über Hochofen und Konverter umzustellen. Und zwar auf eine erst neu zu errichtende Direktreduktionsanlage und drei Elektro-Lichtbogenöfen. Diese sollen perspektivisch mit grünem Wasserstoff und erneuerbarer Energie betrieben werden, um eine klimaneutrale Produktion zu schaffen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hatte Anfang Februar 2024 eine finanzielle Teilförderung des Milliardenprojekts zugesagt, die von der EU-Kommission bestätigt wurde.

Den Eisenschwamm für die Testfahrt hat Arcelormittal in der ersten industriellen Anlage dieser Art in seinem Werk in Hamburg mit Hilfe von Erdgas erzeugt. Der Eisenschwamm wurde in speziell entwickelten Containern, sogenannten Drytainern von Innofreight, transportiert. Die pyramidenförmigen Stahlbehälter sorgten für ein optimiertes Transportvolumen für feuchtigkeitsempfindliche Schüttgüter und könnten mit standardisierten Tragwagen auf der Schiene transportiert werden. Der Test sei erfolgreich verlaufen, der Transport habe reibungslos funktioniert.

Dieser seltsame Behälter wurde vom österreichischen Unternehmen Innofreight entwickelt. Er nennt sich Drytainer. Wie der Name vermuten lässt, hält er feuchtigkeitsempfindliche Güter beim Transport auf der Schiene trocken. Das gilt auch für den Eisenschwamm für Eisenhüttenstadt.(Bild:  Innofreight)
Dieser seltsame Behälter wurde vom österreichischen Unternehmen Innofreight entwickelt. Er nennt sich Drytainer. Wie der Name vermuten lässt, hält er feuchtigkeitsempfindliche Güter beim Transport auf der Schiene trocken. Das gilt auch für den Eisenschwamm für Eisenhüttenstadt.
(Bild: Innofreight)

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