Späne statt Papierkram

AMB in Stuttgart als Marktbarometer für Zerspanungswerkzeuge

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AMB-Innovationen als Chance für weiteres Wachstum

Ob Präzisionswerkzeuge, Spannmittel oder Werkzeugbau – in keiner Teilbranche wuchsen im vergangenen Jahr die Bäume in den Himmel, wie die Messe Stuttgart weiter ausführt. Im laufenden Jahr aber haben es auch diese Sektoren vermutlich mit größeren wirtschaftlichen Herausforderungen zu tun. In diesem Zusammenhang bietet die AMB, als international führender Marktplatz eine gute Chance, um das Geschäft im Zeitraum vom 10. bis 14. September durch neue Techniken und Prozesse etwas anzukurbeln. Außer Zerspanungswerkzeugen und Spannmitteln zeigt man in Stuttgart auch traditionell wieder alle weiteren Aspekte der Metallbearbeitung. Dazu gehören natürlich Werkzeugmaschinen und Fertigungsanlagen, Steuerungen und Antriebe, Automatisierungsmöglichkeiten sowie Mess- und Prüftechnik für die Qualitätssicherung.

Zerspanung im Sinne von Industrie 4.0 gehört auch dazu ...

Beim Thema Industrie 4.0 können sich Interessierte zu „intelligenten“ Netzwerken, CAD/CAM-Anwendungen, kollaborativer Robotik und künstliche Intelligenz (KI) informieren, wie die Messemacher wissen lassen. Eine eigene Sonderschau gibt es von der von VDW und VDMA getragenen Initiative „umati“ (universal machine technology interface). Sie wirbt seit einigen Jahren darum, im Maschinenbau offene Schnittstellenstandards auf Basis von OPC UA zu nutzen. Dabei zeige die Sonderschau, wie Maschinen und Anlagen untereinander kommunizieren oder in kunden- und anwenderspezifische IT-Ökosysteme integriert werden können. Um die maschinelle Interaktion dreht sich dann alles in der Smartfactory. Bei ihr handelt es sich um eine vollautomatisierte Prozesskette im Eingangsbereich Ost.

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Das sollte die Politik für den Standort Deutschland tun ...

Ergänzend zu diesem technischen Feuerwerk, das die AMB auch in diesem Jahr wieder zünden werde, soll es viele Diskussionen und Gespräche um die Rahmenbedingungen geben, in denen heute produziert wird. So richtet Stefan Zecha schon einmal seinen Appell an die Politik: „Sorgen Sie für offene Märkte, neue Freihandelsabkommen und den Abbau von Handelshemmnissen!“ Er fordert Wind- und Solarenergie wesentlich schneller auszubauen, die notwendigen Übertragungsnetze und H2-ready Gaskraftwerke zu errichten und Stromsteuern und Netzentgelte zu reduzieren. Nur so sei es möglich, den Klimawandel abzubremsen und den Fortbestand der Industrie in Deutschland zu sichern. Ein Appell darf von Zecha natürlich nicht fehlen: „Sorgen Sie für einen schnellen Bürokratieabbau!“

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