Der Flächemacher

XXL-Mikrobearbeitung mit 1.000 Laserstrahlen im Parallelschwung

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Nötig ist ein extrem gut kalibrierbarer Freistrahlprozess

Die Lasermikrobearbeitung steht und fällt laut Ryll aber mit der Strahlführung vom Laser zum Werkstück. Der Experte dazu: „Weil es sich um hochenergetische Strahlung handelt, kommt eine Führung durch Fasern aufgrund der damit verbundenen Verluste derzeit nicht infrage. Deshalb nutzen wir den Freistrahl, um diese Herausforderung zu bewältigen.“ Weil aber selbst geringfügige Winkelfehler in der Laserbearbeitung eventuell für signifikante Strukturabweichungen sorgten, sei eine extrem präzise Justierung und Kalibrierung der Scan- und Koordinatengeräte nötig. Die Präzision der Lasermikrobearbeitung hängt außerdem wesentlich von einem durchdachten Daten- und Wärmemanagement ab. Es ist demnach entscheidend, dass die Arbeitsstationen in Echtzeit korrekt mit Daten versorgt werden. Die Echtzeit-Online-Überwachung spielt für den reibungslosen Betrieb der Anlage deshalb eine Hauptrolle. „Diese Überwachung ermöglicht es uns, kontinuierlich zu verfolgen, wie und wann die Maschine mit bestimmten Dateien arbeitet“, so Ryll. Aufbauend auf dieser fortschrittlichen Entwicklung arbeitet das Spinn-off des Fraunhofer-ILT bereits in Dimensionen, die die bereits möglichen 10 Quadratmeter deutlich überschreiten. Nach Aussage des Geschäftsführers will man Systeme schaffen, mit denen sich Flächen von 100 Quadratmetern oder mehr bearbeiten lassen.

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