Umweltschonend entfetten
Weniger CO2 durch Entfetten mit Rezyklaten

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Die Mark Metallwarenfabrik GmbH in Spital am Pyhrn in Österreich entfettet umgeformte Blechteile inzwischen mit rezyklierten Reinigungsmitteln, die auf Lösemitteln basieren. So vermindert der Zulieferer seinen CO2-Ausstoß jährlich um etwa 21.000 kg.

Rezyklierte Entfetter auf Basis von Lösemitteln bewähren sich beim Reinigen umgeformter Blechteile in dreischichtig arbeitenden Durchlaufanlagen.(Bild:  Richard Geiss / Jensen)
Rezyklierte Entfetter auf Basis von Lösemitteln bewähren sich beim Reinigen umgeformter Blechteile in dreischichtig arbeitenden Durchlaufanlagen.
(Bild: Richard Geiss / Jensen)

Vorwiegend für die Automobilindustrie fertigt das österreichische Unternehmen aus 0,1 bis 2,5 mm dünnen Blechen tiefgezogene Blechteile. Diese sind bis 150 mm lang und haben 2 bis 80 mm Durchmesser. Sie werden unter anderem als sicherheitsrelevante Bauteile in Airbags eingebaut. Deshalb müssen sie besonders sauber sein. Entfettet werden sie mit Reinigungsbädern, die auf Lösemitteln basieren. Dazu erklärt Christian Schneeberger aus dem Nachhaltigkeitsmanagement der Mark Metallwarenfabrik GmbH: „Wir setzen uns in allen Bereichen aktiv mit unserem ökologischen Fußabdruck auseinander, berechnen unsere CO2-Emissionen und setzen auf Kreislaufwirtschaft. Diese Bemühungen wollten wir auch in unseren Entfettungsprozess tragen. Für uns war es nur logisch und konsequent, den Schritt hin zu Lösemittel-Rezyklaten zu gehen, im Hinblick auf die Nachhaltigkeit und die CO2-Einsparung.“

Nachhaltig und stabil

Etwa 300 Waschkörbe pro Arbeitsschicht durchlaufen bei der Mark Metallwarenfabrik die dreischichtig betriebenen Entfettungsanlagen. Die umgeformten Blechteile werden von Kühlschmiermitteln und Partikeln befreit. Inzwischen gelingt dies besonders zuverlässig und vor allem bei vermindertem Ausstoß an CO2 mit rezyklierten Lösemittel-Reinigern. Dazu berichtet Wolfgang Krenn, Leiter Oberflächentechnik der Mark Metallwarenfabrik GmbH: „Anfangs hatten wir befürchtet, dass wir durch die Umstellung auf Rezyklate das Lösemittelbad in unserer Anlage viel mehr stabilisieren müssten. Aber das ist nicht der Fall. Wir können uns nach wie vor auf einen stabilen Entfettungsprozess verlassen.“

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