China Market Insider
Die Angst vor Überkapazitäten – berechtigte Sorge oder Märchen?

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork 5 min Lesedauer

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„Überkapazitäten“ sind der neue Vorwurf gegenüber China. Das kommunistisch geführte Land soll daheim seine Industrien subventionieren und dann die Märkte im Westen überschwemmen.

Die chinesischen Anbieter breiten sich aus und können bald an der Spitze der euopäischen Windrad-Industrie stehen.(Bild:  © Eisenhans - stock.adobe.com)
Die chinesischen Anbieter breiten sich aus und können bald an der Spitze der euopäischen Windrad-Industrie stehen.
(Bild: © Eisenhans - stock.adobe.com)

Diese Vorwürfe haben in jüngster Zeit sowohl die EU-Kommission (etwa bei E-Autos und Windrädern), die US-Finanzministerin Janet Yellen in Peking (insbesondere bei E-Autos, Solarzellen und Batterien) und auch Bundeskanzler Olaf Scholz bei seinem China-Besuch vorgetragen.

„Fake News!“, sagen chinesische Politiker dazu und werfen dem Westen vor, mit diesem falschen Narrativ nur seinen eigenen Wunsch nach Protektionismus zu rechtfertigen, weil es Industrien wie die E-Mobilität, die Solarindustrie oder Batterien selbst nicht effektiv genug gefördert habe.