Automatisierung und Wartung
Fünf Best Practices für die Zustandsüberwachung in der Industrie 4.0

Ein Gastbeitrag von Charly Achter* 6 min Lesedauer

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Die vierte industrielle Revolution ist die Antwort der Industrie auf gesellschaftliche Veränderungen wie den Fachkräftemangel. Besonders in der Wartung kann sie ihre Vorteile ausspielen. Fünf Best Practices zeigen, wie sich entsprechende Technologien optimal nutzen lassen.

Die Zustandsüberwachung umfasst die kontinuierliche Überwachung der Zustandsdaten kritischer Ressourcen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die Zustandsüberwachung umfasst die kontinuierliche Überwachung der Zustandsdaten kritischer Ressourcen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

In den letzten Jahren haben Forscher Fortschritte dabei gemacht, die Ursachen der ersten industriellen Revolution aufzudecken. Einer der wichtigsten Faktoren dürfte den meisten Managern in der heutigen Industrie bekannt sein. In den Jahren von 1793 bis 1815, als Großbritannien Krieg gegen Frankreich führte, nahm das Personal deutlich ab. Studien zeigen, dass Automatisierungstechnologien am stärksten in denjenigen Bereichen vorangetrieben wurden, die am meisten unter der Wehrpflicht litten. Diese Personalengpässe zwangen die Arbeitgeber dazu, Teile der Produktion zu automatisieren, damit sie mit weniger Personal mehr produzieren konnten.

An Hype um die sich abzeichnende vierte industrielle Revolution mangelt es heute nicht. Vernetzte Hardware und Software ermöglichen die Automatisierung mit atemberaubender Geschwindigkeit. Und es wäre einfach, diese Innovationen zu betrachten und davon auszugehen, dass die Technologie selbst Veränderungen bewirkt. Die Realität ist jedoch, dass wiederum ein breiterer gesellschaftlicher Wandel die Einführung vorantreibt.