Erfrischender R2-D2-Jeeves Unfallsicherer Serviceroboter bringt den Drink aufs Zimmer

Quelle: Igus 3 min Lesedauer

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Vielleicht erinnern sich einige noch an die Szene aus „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ als R2-D2 auf der Segelbarke von Jabba the Hutt Drinks servierte. Das ist laut Igus keine Utopie mehr ...

Star wars im Hotel! Wer bisher gewohnt war, sich in Hotels zur Erfrischung aus der Minibar zu bedienen, wird demnächst vielleicht große Augen machen. Denn einige Hotels steigen aufgrund von Fachkräftemangel auf Serviceroboter wie Jeeves um, die die Drinks direkt anliefern.(Bild:  Igus)
Star wars im Hotel! Wer bisher gewohnt war, sich in Hotels zur Erfrischung aus der Minibar zu bedienen, wird demnächst vielleicht große Augen machen. Denn einige Hotels steigen aufgrund von Fachkräftemangel auf Serviceroboter wie Jeeves um, die die Drinks direkt anliefern.
(Bild: Igus)

Nach einem langen Tag am Strand das Hotelzimmer mit einem Drink aus der guten alten Minibar genießen war früher! Denn jetzt sieht flüssige Erholung in einigen Hotels schon anders aus, wie Igus betont. In den gemeinten Etablissements klingelt zur Überraschung der Gäste nämlich Jeeves an der Tür – ein Roboter des Münchener Unternehmens Robotise Technologies GmbH (übrigens mit voller Absicht zu verwechseln mit Jeeves aus der Serie „Jeeves und Wooster“), der den Drink serviert. Der kellnernde Serviceroboter ersetzt dabei bis zu 300 Minibars und entlastet Hotels in Zeiten des Fachkräftemangels. Damit er seinem Job ohne Störungen nachgehen kann, vertrauen die Ingenieure bei der Führung der sensiblen Energie- und Datenleitungen auf platzsparende und ausfallsichere Energieketten von Igus.

Jeeves kommt R2-D2 tatsächlich etwas nahe ...

Bei Durst oder Hunger genüge ein Anruf mit dem Zimmertelefon, oder eine Nachricht per App, um Jeeves, der sogar optisch an R2-D2 aus Star Wars erinnert, zu aktivieren. Der 124 Zentimeter hohe und 100 Kilogramm wiegende Serviceroboter orientiert sich mit Lasersystem, 3D-Kamera und Abstandssensoren, wie es weiter heißt. Er fährt dann autonom zum Zimmer des Gastes und kommt sogar mit dem Fahrstuhl klar. Am Zimmer angekommen macht Jeeves per Telefonanruf oder App-Benachrichtigung auf sich aufmerksam. Der Gast öffnet dann die Tür, wählt, und bezahlt über ein großes Touchdisplay sein Produkt – etwa ein kühles Bier, einen Energydrink oder eine Packung Erdnüsse. Daraufhin öffnet sich automatisch eine der vier Schubladen, die in Jeeves integriert sind, und gibt das gewählte Produkt frei. Viel mehr als eine technische Spielerei ist das, so die Überzeugung Robotise Technologies. Hotels könnten sich nämlich mit nur einem Roboter das Auffüllen und Säubern vieler Minibars ersparen und gleichzeitig die Energie für die kleinen Kühlschränke von der Stromrechnung streichen. Davon profitierten könnten in Zukunft auch Messen, Kantinen, Büros, Flughäfen, Museen und natürlich auch Restaurants.

Igus-Energieketten machen Robot-Kellner zuverlässig

Jeeves demonstriert eindrucksvoll, wie die Automatisierung immer weiter in das Leben der Menschen Einzug hält. Diese Entwicklung setze jedoch technische Zuverlässigkeit voraus. Und ein defekter Roboterkellner würde sofort den Unmut der Gäste auf sich ziehen. Deshalb haben die Münchener Roboterexperten großen Wert daraufgelegt, Jeeves so zuverlässig wie möglich zu konstruieren. Eine typische Herausforderung dabei war die Führung der Leitungen im Inneren des Roboters, die für den Transfer von Energie und Daten zuständig sind – etwa zu den Sensoren in den ausfahrbaren Fächern, mit denen der Roboter eingelegte und entnommene Produkte erkennen kann. Schnell könnte es dabei passieren, dass die Leitungen zu stark gebogen werden und sogar brechen oder an der Kühlplatte des Kühlschranks festfrieren. Um diese Gefahren zu verhindern, und eine kontrollierte sowie ausfallsichere Bewegung der Leitungen mit einem fest definiertem Biegeradius zu gewährleisten, entschieden sich die Experten für Energieketten der Serie E2.10 von Igus.

E-Ketten von Igus sorgen außerdem für Ruhe

Die Serie E2.10 von Igus überzeugte die Ingenieure aus der „Weltstadt mit Herz“ vor allem durch die platzsparende Bauweise, die viel Stauraum für die Produkte schafft. Die E-Ketten, die Energie- und Datenleitungen sicher aufnehmen, sind über den Führungsschienen der Schubladen montiert, haben eine Innenbreite von 18 Millimeter, eine Innenhöhe von 10 Millimeter und einen Biegeradius von nur 28 Millimeter. Damit sind sie laut der Robotise Technologies die kompaktesten ihrer Art, die auf dem Markt zu finden war. Darüber hinaus punkten sie mit hoher Ausfallsicherheit und Langlebigkeit, weil sie aus einem Hochleistungskunststoff bestehen, der besonders abriebfest ist, wie Igus betont. Diese Unempfindlichkeit verringert die Serviceeinsätze, was sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit des Roboters auswirkt, der europaweit zum Einsatz kommen soll. Auch bewegen sich die Kettenglieder besonders leise, sodass die Leitungsführung beim Öffnen und Schließen der Produktfächer keinen Gast stören kann.

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