Effektive Lötmasken Der Schlüssel für optimierte Lötprozesse

Quelle: Pressemitteilung von Leutz Lötsysteme GmbH 3 min Lesedauer

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Das Familienunternehmen Leutz Lötsysteme GmbH hat sich auf die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Lötsystemen spezialisiert. Lötmasken kommt dabei insbesondere beim Wellen- und Selektivlöten eine hohe Bedeutung zu.

Titan-Lötmasken sorgen für eine gleichmäßige Wärmeverteilung in der Leiterplatte und schützen SMD-Bauteile während des Lötprozesses. Somit sollen die Lötqualität optimiert werden. (Bild:  Adrian Wiaterek/Leutz Lötsysteme)
Titan-Lötmasken sorgen für eine gleichmäßige Wärmeverteilung in der Leiterplatte und schützen SMD-Bauteile während des Lötprozesses. Somit sollen die Lötqualität optimiert werden.
(Bild: Adrian Wiaterek/Leutz Lötsysteme)

Die GFK-Lötmasken der Leutz Lötsysteme sind üblicherweise in einem Lötrahmen integriert. Sie ermöglichen eine Vielzahl an Lötprozessen und gewährleisten laut Hersteller optimale und reproduzierbare Lötergebnisse. Der Lötrahmen soll dabei sowohl flexible als auch starre Leiterplatten präzise positionieren und fixieren. Gleichzeitig schütze die Lötmaske ausgewählte Bereiche einer Leiterplatte vor direktem Kontakt mit dem Lot. Folgende Dinge könnten dabei abgeschirmt werden:

  • SMD-Bauteile,
  • umlaufende Auflageflächen,
  • Goldkontakte sowie
  • technisch komplexe Leiterplattenlayouts mit auf der Unterseite angebrachten SMD-Bauteilen

Präzision trotz dünner Stege

Durch den zunehmenden Einsatz von SMD-Bauteilen haben sich in der Elektronikindustrie vor allem Titan-Lötmasken etabliert. Diese Lötmasken bieten laut Hersteller während des Lötprozesses einen effektiven Schutz. Dies geschehe aufgrund ihrer Eigenschaften und Leistungsvorteile insbesondere für SMD- und THT-Bauteile. So erlaube es Titan, bis zu 0,3 Millimeter dünne Stege herzustellen. Deshalb eigne sich der Werkstoff auch für die Produktion komplexer Leiterplatten. Zudem gewährleisten laut Hersteller speziell gefertigte Titan-Lötmasken eine effiziente Wärmeübertragung. Dadurch erhöhe sich die Lötqualität und somit die Gesamtzuverlässigkeit elektronischer Produkte.

Titan-Masken ermöglichen es, Leiterplatten für den gezielten Schutz von SMD-Bauteilen vorzuwärmen. Ziel ist es, die thermische Belastung der Bauteile und die mechanischen Spannungen auf einer Leiterplatte durch möglichst geringe Temperaturunterschiede zu reduzieren. Zudem fließe dadurch das Lot während des Lötprozesses gleichmäßig und kontrolliert. Deshalb lasse sich auch bei dicht bestückten Leiterplatten mit sehr kleinen Abständen zwischen einzelnen Bauteilen und Leiterbahnen optimale Lötergebnisse erzielen. Zeitgleich verhindert die Abdeckung von Bauteilen durch die Titan-Maske den direkten Kontakt mit dem Lot. Die Lötmasken der Leutz Lötsysteme sind mit schwimmenden Titan-Abdeckplatten ausgestattet. So passen sich diese an die Wärmeausdehnung einer Leiterplatte an. Abgedeckte Bereiche bleiben dadurch laut Leutz während des gesamten Lötprozesses geschützt. Auf diese Weise sollen insbesondere empfindliche Komponenten nicht benetzt oder verformt werden. So lasse sich eine höhere Stabilität und Langlebigkeit der auf der Leiterplatte verbauten elektronischen Bauteile erreichen.

Innovationen für vielfältige Anforderungen

Die Titan-Maske sei lange nutzbar und im Vergleich zu GFK-Masken beständiger. Ziel ist es, maßgeblich zur Steigerung der Lötqualität und der Gesamtzuverlässigkeit elektronischer Erzeugnisse beizutragen. So gehört beispielsweise ein in der Breite und der Länge flexibel einstellbarer Universal-Lötrahmen zum Portfolio der Lötsystemfachleute. Der Universal-Lötrahmen lasse sich passgenau auf kundenspezifische Leiterplatten ausrichten. Zudem eigne er sich für die Fertigung kleiner Serien, von Prototypen und für Reparaturen. Optional wird hierfür ein Niederhaltekranz angeboten, um Bauteile für den Lötprozess zu fixieren. Eine Be- und Entladestation sorgt laut Hersteller für ein schnelles und einfaches Handling von Flex-Leiterplatten.

Partnerschaft für Leiterplattenfertigung

Mit innovativen Betriebsmitteln will sich Leutz Arbeitsschritte reproduzierbar herstellen lassen und das Risiko einer Beschädigung oder einer Verschiebung von Bauteilen somit minimieren. Folglich könnten zeitaufwendige Nacharbeiten wie das manuelle Abdecken oder das Handlöten entfallen. So sollen sich Arbeitsaufwand und Fehleranfälligkeit reduzieren. Die Handhabung der Leiterplatten resultiere dabei in einer höheren Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit von Baugruppen. Zusätzlich sollen sich Produktionskosten senken und die Fertigungsqualität erhöhen lassen.

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