Lieferketten-Management
Wie Thyssenkrupp Presta seine weltweite Just-in-Time-Produktion sichert

Quelle: Auvesy-MDT 3 min Lesedauer

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Thyssenkrupp Presta ist einer der wichtigsten und erfolgreichsten Lieferanten der Automobilindustrie. Der Druck der Just-in-Time-Lieferketten ist immens. Um diese jederzeit gewährleisten zu können, setzt das Unternehmen auf eine herstellerunabhängige Version Control Software.

Thyssenkrupp Presta, ein führender Zulieferer in der Automobilindustrie, sichert seine Just-in-Time-Lieferkette durch den Einsatz der Version Control Software Octoplant. (Bild:  Anna - stock.adobe.com)
Thyssenkrupp Presta, ein führender Zulieferer in der Automobilindustrie, sichert seine Just-in-Time-Lieferkette durch den Einsatz der Version Control Software Octoplant.
(Bild: Anna - stock.adobe.com)

Als Steering Business Unit des Konzerns gehört Thyssenkrupp Presta zu den international erfolgreichsten Herstellern von Lenksystemen. Weltweit enthält jedes vierte Auto mindestens eine Komponente aus einer der 24 Produktionswerkstätten des Technologieführers – ob Kaltschmiedeteile, mechanische Lenksäulen oder elektrische Lenkgetriebe. Zur Produktion der unterschiedlichen, herstellerspezifischen Komponenten kommen auf vier Kontinenten verschiedenste Produktions- und Automatisierungstechnologien in heterogenen Anwendungsbereichen zum Einsatz. Ein hochsensibles System, in dem alle Gewerke ineinandergreifen müssen, um lange Downtimes zu vermeiden.

Denn die von der Automobilindustrie vorausgesetzte Lean Production mit ihren Lieferketten bedeutet für Zulieferer vor allem Eines: Jeder Produktionsausfall birgt ein erhebliches unternehmerisches Risiko. Im schlimmsten Fall kann schon eine einzelne zu spät gelieferte Komponente die gesamte Produktion des Automobilherstellers zum Stillstand bringen. Die Puffer in der Branche sind klein, die Toleranz kleiner. Die finanzielle Verantwortung für den auf Herstellerseite entstehenden Schaden tragen die externen Zulieferer. Ohne funktionierende Backup-Technologie zur Wiederherstellung des letzten funktionalen Zustands, kann die Wiederaufnahme der Produktion im schlimmsten Fall mehrere Tage in Anspruch nehmen. Wie teuer die Vertragsstrafen in diesem Fall ausfallen, lässt sich erahnen, wenn man die durchschnittlichen Kosten für Ausfallzeit beim Automobilhersteller betrachtet. Laut einer Forbes-Studie aus dem Jahr 2022 belaufen sich diese durchschnittlich auf 22.000 Dollar pro Minute. Dass die Vertragsstrafen für die Lieferanten umso empfindlicher sind, lässt sich aufgrund dieser Ergebnisse vermuten.

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