Nachhaltig angetrieben Thyssenkrupp Material Services ersetzt Diesel durch Pflanzenöl

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Thyssenkrupp Materials Services hat in Großbritannien in drei HVO-betriebene Lkw (Englisch für „Hydrotreated Vegetable Oil“, zu Deutsch hydriertes Pflanzenöl) investiert.

Thyssenkrupp Materials Services tankt in Großbritannien jetzt Pflanzenöl statt Diesel in die Lkw-Flotte. Was das Unternehmen sonst noch in Sachen Antriebsalternativen plant, erfahren Sie hier ...(Bild:  Thyssenkrupp Materials Services)
Thyssenkrupp Materials Services tankt in Großbritannien jetzt Pflanzenöl statt Diesel in die Lkw-Flotte. Was das Unternehmen sonst noch in Sachen Antriebsalternativen plant, erfahren Sie hier ...
(Bild: Thyssenkrupp Materials Services)

Das Tochterunternehmen Thyssenkrupp Materials UK hat einen der Mercedes-Benz-Lkw bereits in Betrieb genommen. Zwei weitere mit Pflanzenöl betriebene Fahrzeuge sollen Ende des Jahres folgen. Dieser Schritt ist ein Teil der Nachhaltigkeitsaktivitäten des Werkstoffhändlers und -dienstleisters, der sich zum Ziel gesetzt hat, ab 2030 klimaneutral zu agieren. So prüfe man kontinuierlich, wie man die Emissionen reduzieren könne. Und als Logistikdienstleister sind die genutzten Transportmittel nicht zuletzt ein wichtiger Ansatzpunkt. HVO gelten bei Thyssenkrupp Materials Services nun als eine vielversprechende Alternative, die nicht nur die Scope-1-Emissionen deutlich reduziert, sondern auch wirtschaftliche Vorteile bietet. Das Ziel ist es, demnach, die gesamte Logistikflotte sukzessive auf HVO umzustellen.

Die Vorteile von HVO als Kraftstoffalternative im Lkw

HVO-Kraftstoff wird vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und damit eine umweltfreundliche Option, die im Vergleich zu herkömmlichem Dieselkraftstoff eine um bis zu 95 Prozent geringere CO2-Bilanz hat. Die biologische Abbaubarkeit und Haltbarkeit von bis zu 10 Jahren sorgten für langfristige Nachhaltigkeit und eine geringe Umweltbelastung. Zusätzlich funktioniere der Kraftstoff als direkter Ersatz für herkömmlichen Diesel und erfordere keine Anpassungen am Motor. Gleichzeitig wird der Adblue-Verbrauch um 10 Prozent gesenkt und der Kraftstoffbedarf reduziert, was die Betriebseffizienz erhöht.

Das läuft bei Thyssenkrupp in puncto grünem Transport ...

Weitere Prüfungen alternativer Antriebe bei Thyssenkrupp Materials Services werden sowohl in Europa als auch in Nordamerika intensiv durchgeführt. Seit Anfang des Jahres liefert beispielsweise das Tochterunternehmen Thyssenkrupp Plastics in Deutschland mit wasserstoffbetriebenen Lkw aus. Und mit Thyssenkrupp Schulte soll eine weitere Gesellschaft noch in diesem Jahr folgen. In Nordamerika läuft darüber hinaus für die eigene Flotte aktuell ein Pilotprojekt für den Einsatz von regenerativem Biogas, das aufgrund der Verfügbarkeit und Infrastruktur eine attraktive Alternative darstellt.

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