Hardware-Entwicklung
Teil 1: SoCs für Debugging-Fähigkeit entwickeln

Ein Gastbeitrag von Frank Riemenschneider, Senior Marketing Engineer bei Lauterbach 6 min Lesedauer

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Ein SoC, das von Anfang an für effizientes Debugging optimiert ist, spart später deutlich Zeit und Kosten. Die frühe Zusammenarbeit zwischen SoC-Entwicklern und Tool-Anbietern reduziert Fehler, beschleunigt die Markteinführung und verbessert die Produktqualität.

Ein aus Debug-Sicht optimal gestalteter Chip bedeutet für Abnehmer weniger Aufwand, schnellere Markteinführung – und vor allem geringere Entwicklungskosten.(Bild:  Lauterbach)
Ein aus Debug-Sicht optimal gestalteter Chip bedeutet für Abnehmer weniger Aufwand, schnellere Markteinführung – und vor allem geringere Entwicklungskosten.
(Bild: Lauterbach)

Laut einer Studie der Judge Business School der University of Cambridge verbringen Entwickler fast 50 % ihrer Zeit mit Debugging, während der Rest der Zeit für andere Tätigkeiten wie das Schreiben von Code verwendet wird. Phaedrus behauptet, dass bei den meisten Projekten 90 % des Aufwandes auf Debugging und Optimierung entfallen. Solche Beispiele zeigen, wie wichtig Debugging für das Schreiben von fehlerfreiem Code und die Entwicklung fehlerfreier Produkte ist.

Um ein SoC (System-on-Chip) optimal für Debugging vorzubereiten, ist eine frühe Zusammenarbeit zwischen Tool-Lieferanten und SoC-Designern unerlässlich. Die Anforderungen an die Debug-Tools ändern sich je nach den Eigenschaften des SoCs und der Benutzerfreundlichkeit, die der Hersteller im Voraus festlegt. Nur eine enge Zusammenarbeit mit den SoC-Herstellern während des Entwicklungsprozesses stellt sicher, dass sie alle Anforderungen an ein modernes und effizientes Debugging erfüllen.