Mehr Metall im Druck

Swiss Steel erweitert Möglichkeiten für Metallpulver-3D-Druck

< zurück

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Die verschiedenen Metallpulver und Neues aus dem SLM-Portfolio:

Metallpulver auf Eisenbasis: Metallpulver auf Eisenbasis für den 3D Druck können in die austenitischen, aushärtbaren und martensitischen Güten unterteilt werden. Die austenitische Güte Printdur 4404 ist sehr korrosionsbeständig und oxidiert schlecht. Die Güten Printdur 4545 und Printdur 4548 haben die optimale Kombination aus Verschleiß-, Korrosions- und Oxidationseigenschaften, wie die Schweizer betonen. Bei verstärkter Verschleißbeanspruchung seien die Güten Printdur Powderfort, Printdur 2343 und Printdur 2344 eine gute Wahl.

Metallpulver auf Nickelbasis: Für Anwendungen, die eine sehr hohe Korrosionsbeständigkeit erforderten, biete sich Metallpulver auf Nickelbasis an. Printdur Ni625 etwa weist eine gute Beständigkeit gegen mineralische Säuren wie zum Beispiel Salpeter-, Phosphor-, Schwefel- oder Salzsäure auf. Ebenso ist die Korrosionsbeständigkeit gegen Alkalien und organische Säuren gegeben. Auch sei der Werkstoff im lösungsgeglühten Zustand gegen Heißgaskorrosion sehr beständig und hat eine hohe Zeitstandfestigkeit oberhalb von 600 °C.

Metallpulver auf Kobaltbasis: Das Metallpulver auf Kobaltbasis (Printdur CoCrF75) kann in zwei unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden. Einmal für Hochtemperaturanwendungen und außerdem für die Medizintechnik. Printdur CoCrF75 ist unempfindlich gegen Wärmeschock und beständig gegen oxidierende sowie reduzierende Atmosphären, was für Temperaturen bis 1.150 °C gilt. Eine sehr gute Biokompatibilität und Korrosionsbeständigkeit zählten ebenfalls zu den positiven Eigenschaften.

Der Neuling unter den SLM-Pulver der Swiss Steel Group

Bainidur AM: Bainidur AM (AM = Additive Manufacturing) erweitere das Portfolio der Metallpulver der Swiss Steel Group für die additive Fertigung. Es seien derzeit nur wenige niedrig- und mittel legierte Stähle auf dem Markt erhältlich, die mittels der additiven Fertigung verarbeitet werden könnten. Bainidur AM gleiche diesen Mangel aus, weil das Pulver ein schnelles und effizientes Drucken von Erstmustern ermögliche, die auch die realen Bauteileigenschaften hätten. Eine Wärmebehandlung und eine thermochemische Oberflächenbehandlungen können mit dem gleichen Werkstoff wie in der Serienfertigung getestet und optimiert werden, wie betont wird. Selbst Ersatzteile, können durch Additive Manufacturing mit vergleichbaren Eigenschaften wie das Original hergestellt werden. Dies wird durch sein gutes Umwandlungsverhalten in das Bainitgefüge unterstützt. Dadurch sei das Material auch beim Druck leicht zu handhaben.

(ID:49944089)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung