Rüstungs-Boom Steyr und Deutz profitieren von steigenden Rüstungsausgaben

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Die Kursrally der Rüstungswerte hat nun auch die Aktien von Deutz erfasst, wie die dpa meldet.

Die Rüstung boomt angesichts der Weltlage. Das bekommen Unternehmen wie Deutz und Steyr Motors jetzt positiv zu spüren. Die Aktienwerte steigen immens. Hier mehr dazu ...(Bild:  Handelswelt)
Die Rüstung boomt angesichts der Weltlage. Das bekommen Unternehmen wie Deutz und Steyr Motors jetzt positiv zu spüren. Die Aktienwerte steigen immens. Hier mehr dazu ...
(Bild: Handelswelt)

Am Nachmittag schnellten die Papiere des Motorenherstellers Deutz um knapp ein Fünftel nach oben auf den höchsten Stand seit November 2021. Damit waren sie eindeutiger Spitzenreiter im „SDax“, heißt es dazu. Seit Jahresbeginn hat Deutz mittlerweile damit über 70 Prozent zugelegt. Doch außer den Rüstungskonzernen suchten die Anleger zuletzt auch weitere Profiteure des milliardenschweren Finanzpakets, dem der Bundestag jetzt zugestimmt hat. Inspiriert wurden die Deutz-Anleger offensichtlich vom österreichischen Motorenbauer Steyr Motors, dessen Aktien einen steilen Kursanstieg hinter sich haben, wie Experten vermuten. Denn auch Deutz könnte mit seinen Motoren möglicherweise etwas von den steigenden Rüstungsausgaben abbekommen.

Das hat sich bei Steyr Motors zu dem Thema getan

Und die Beteiligungsgesellschaft Mutares will mit Blick auf den Motorenbauer Steyr Motors nach dessen Kursrally der vergangenen Tage das Engagement reduzieren. Mit dem Schritt soll der Streubesitz aufgrund einer sehr starken Investorennachfrage vergrößert werden. Mutares will aber weiterhin eine wesentliche Aktionärin von Steyr zu bleiben, und rechnet im Zuge des nun geplanten Anteilsverkaufs mit einem signifikanten Bruttoerlös. Erst jüngst hatte die Rally von Rüstungswerten auch Steyr Motors erfasst. Jetzt markierten sie ein Rekordhoch von 390 Euro. Ende Februar hatten sie noch unter 20 Euro gekostet. Aktuell hält Mutares knapp 71 Prozent der Steyr-Anteile. Der Streubesitz liegt lediglich bei rund 11 Prozent. Das sei so gering, dass eine anziehende Investorennachfrage schnell zu einem engen Markt mit starken Kurssprüngen führe.

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