Mit KI durch Wald und Flur So arbeiten Traktoren, Bagger und Rettungssysteme von ganz allein

Quelle: RPTU 2 min Lesedauer

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An der Rheinland-Pfälzischen technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) arbeitet man an diversen Möglichkeiten, um Nutzfahrzeuge smart zu machen. Zu sehen in Hannover ...

Zwei Experten vom Lehrstuhl für Robotersysteme der RPTU in Kaiserslautern stehen vor einem mit Sensoren, KI und Kameras ausgerüstetem Kleintraktor. Das Nutzfahrzeug kann so autonom agieren. Noch mehr davon kann man in Halle 2 auf der Hannover Messe erleben ...(Bild:  RPTU / Th. Koziel)
Zwei Experten vom Lehrstuhl für Robotersysteme der RPTU in Kaiserslautern stehen vor einem mit Sensoren, KI und Kameras ausgerüstetem Kleintraktor. Das Nutzfahrzeug kann so autonom agieren. Noch mehr davon kann man in Halle 2 auf der Hannover Messe erleben ...
(Bild: RPTU / Th. Koziel)

Transport- und Arbeitsmaschinen, die auf Baustellen und in der Landwirtschaft genutzt werden, sind oft hoch spezialisiert und komplex in der Handhabung, wie die Experten von der RPTU respektive vom Lehrstuhl Robotersysteme sagen. Sensoren, Steuerungssysteme und nicht zuletzt die künstliche Intelligenz (KI) kann diese Systeme aber autonom und smart machen, heißt es weiter. Was da so alles geht, wird in Halle 2, am Stand C33 auf der Hannover Messe demonstriert.

Das können autonome Nutzfahrzeuge leisten

Ein Ladekran, der Baumstämme eigenständig packt. Ein teilautonomer Bagger, der eine Grube wie von Zauberhand aushebt. Eine Bohrraupe, die am Steilhang operiert und die Verankerungspunkte für die Böschungssicherung ganz allein setzt. Ein Unimog, der sich selbst seinen Weg durch schwieriges Terrain bahnt. Und nicht zuletzt ein Rettungsroboter, der in Katastrophengebieten autonom die Lage sondiert und Opfer aufspürt (er wird ausgestellt!). Das sind nur fünf Beispiele für Entwicklungen, an denen die Arbeitsgruppe des betreffenden Lehrstuhls in Kaiserslautern tüftelt, wie man erfährt. Auch zählten Agrarmaschinen zu den Forschungsobjekten, aber auch Militärfahrzeuge. Werden solche Systeme wenigstens teilautonom, können sie den Menschen deutlich entlasten, sagen die Forscher. Nicht zu vergessen sei, dass sie auch eine Antwort auf den Fachkräftemangel geben könnten. Aber was macht bei den smarten Nutzfahrzeugen den gravierenden Unterschied zu üblichen Geräten aus?

Vieles wäre schon machbar, wenn der Rahmen passe ...

Mithilfe von Methoden zur Umwelterfassung, adaptiven Steuerungsarchitekturen und Mensch-Roboter Interaktionsansätzen an Bord könnten die genannten Fahrzeuge dann eigenständig die unterschiedlichsten Aufgaben erledigen. Möglich machen das unter anderem Kamera- und Sensorsysteme, sowie aber auch viel Rechenleistung. Stereokameras und Lasertechnik ermöglichen es dann etwa den Transport- und Arbeitsmaschinen, ihre Umwelt zu erkennen und interpretieren. Künstliche Intelligenz – konkret Methoden des Deep Learning – kommt außerdem zum Einsatz, um die Flut an Messwerten zu klassifizieren und sozusagen beim Einordnen zu helfen. Technisch gesehen, so wird betont, ist das alles bereits machbar, was hier beschrieben wird. Doch drei Voraussetzungen für den Weg in den Alltag müssen noch erfüllt werden:

  • 1. Der erfolgreiche Transfer in die Nutzfahrzeugindustrie;
  • 2. Klärung der rechtlichen und versicherungstechnischen Aspekte für das autonome Fahren;
  • 3. Die Komponenten für autonome Nutzfahrzeuge müssen bezahlbar sein.

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