Neue Antworten SKZ will KMU den Zugang zu PFAS-freien Alternativen erleichtern

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Ein Verbot von PFAS-Chemikalien wird aktuell heiß diskutiert. Wegeb potenzieller Gefahren der „Ewigkeitschemikalien“ ist mit einem umfassenden Verbot zu rechen. Ersatz muss her ...

Weil per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (aus dem Englischen kurz PFAS genannt) im Verdacht stehen, schädlich zu sein, droht ein Verbot. Doch diese Substanzen sind für die Industrie wichtig. Alternativen müssen her! Das SKZ in Würzburg will dabei vor allem KMU helfen.(Bild:  F. Briddelton)
Weil per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (aus dem Englischen kurz PFAS genannt) im Verdacht stehen, schädlich zu sein, droht ein Verbot. Doch diese Substanzen sind für die Industrie wichtig. Alternativen müssen her! Das SKZ in Würzburg will dabei vor allem KMU helfen.
(Bild: F. Briddelton)

Das Kunststoff-Zentrum SKZ plant wegen des drohenden PFAS-Verbots den Aufbau eines ZIM-Innovationsnetzwerkes, um auch kleinen und mittelständischen Unternehmen die Chance zu geben, rechtzeitig Alternativmaterialien – insbesondere für technische Komponenten – zu entwickeln. Die Diskussion über ein potenzielles Verbot von PFAS-haltigen Materialien ist bereits allgegenwärtig. Aufgrund der besonderen Eigenschaften (etwa Chemikalienbeständigkeit und thermische Stabilität) würden in vielen technischen Komponenten häufig Kunststoffe verwendet, die von einem PFAS-Verbot betroffen sein könnten. Und speziell in mittelständischen Unternehmen fehlten oft die Zeit und die Ressourcen bei der Forschung nach Alternativmaterialien. Dennoch ist es nach Ansicht des SKZ aus Würzburg sinnvoll, sich frühzeitig mit dem Thema zu beschäftigen. Das soll das ZIM-Netzwerk unterstützen.

SKZ sucht nun nach interessierten Partnern

Für dieses Netzwerk sind die Würzburger nun auf der Suche nach etwa zehn interessierten kleinen und mittelständischen Unternehmen. Im Netzwerk sollen dann öffentlich geförderte Projekte entstehen, bei denen die Ziele der Unternehmen im Fokus stünden. „Gemeinsam wollen wir innovative Möglichkeiten für PFAS-freie Alternativen für technische Komponenten und Anwendungen finden“, kommentiert Dr. Andreas Köppel, Gruppenleiter Materialentwicklung am SKZ, das Vorhaben.

Ein Netzwerkmanagement wird dabei sowohl die Organisation als auch die Beratung und Abwicklung der Forschungs- und Entwicklungsprojekte übernehmen, wie es weiter heißt. Die Unternehmen werden bei der Suche innovativer Ideen durch die wissenschaftliche Expertise des SKZ unterstützt. Ein aus dem Netzwerk entstandenes Projekt (Förderung beispielsweise über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand) ermögliche es außerdem den Unternehmen, Förderzuschüsse zu beziehen und neue Entwicklungspartnerschaften aufzubauen.

Beteiligte Unternehmen werden entlastet

Sowohl bei der wirtschaftlichen Verwertung als auch bei der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit erhalten die teilnehmenden Unternehmen Unterstützung, wie das SKZ verspricht. Dadurch sind die Unternehmen organisatorisch entlastet und können sich komplett auf die technische Umsetzung konzentrieren. Kleine und mittelständische Unternehmen, die an einer Teilnahme am Netzwerk interessiert sind, können sich gerne direkt an Dr. Andreas Köppel wenden.

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