Flotter zur Power Siemens und Eirich wollen Batterieentwicklung beschleunigen

Quelle: Eirich 2 min Lesedauer

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Eirich und Siemens wollen mit Blick auf Lithium-Ionen-Batterien die Projektentwicklungs-Laufzeiten straffen. Eirich liefert die Maschinen, Siemens die Hard- und Software ...

Die Vertreter von Eirich und Siemens haben eine Partnerschaft unter Dach und Fach gebracht, die dafür sorgen soll, dass Lithium-Ionen-Batterien von der Entwicklung bis zur Fertigung in Gigafabriken – nebst Recycling – wesentlich schneller und in großer Zahl vom Band laufen ...(Bild:  Eirich)
Die Vertreter von Eirich und Siemens haben eine Partnerschaft unter Dach und Fach gebracht, die dafür sorgen soll, dass Lithium-Ionen-Batterien von der Entwicklung bis zur Fertigung in Gigafabriken – nebst Recycling – wesentlich schneller und in großer Zahl vom Band laufen ...
(Bild: Eirich)

Das Jahr 2024 wird speziell für den Batteriesektor interessant werden, heißt es. Veränderungen der Batterieproduktion, technische Innovationen und angepasste Strategien für die Lieferketten stehen dabei auf der Agenda. Auch werden die Themen Nachhaltigkeit und Sicherheit weiter an Wichtigkeit gewinnen. Grund genug für Eirich aus Hardheim im Odenwald als Experte für Misch- und Aufbereitungstechnik dabei quasi mitzumischen. Mit Siemens Digital Industries, Technologie- und Innovationsführer für die industrielle Automatisierung und Digitalisierung, will das Unternehmen nämlich künftig die Effizienz und dabei die Projektdurchlaufzeiten für Lithium-Ionen-Batterieprojekte optimieren, wie es heißt. Dabei liefert Eirich Anlagen, die mit Hard- und Software-Produkten von Siemens ausgerüstet sind. In den nächsten sieben Jahren soll die Produktionskapazität von Lithium-Ionen-Batterien, aber auch anderen Batterien um das Zehnfache steigen – so lautet zumindest der Plan.

Zwei Partner für die Batteriefertigung der Zukunft

Beide Unternehmen werden, wie es weiter heißt, die Batterieindustrie mit passenden Maschinen und digitalen Tools ausrüsten und dabei den gesamten Lebenszyklus dieser Maschinen mit weiteren Hard- und Software-Produkten begleiten. Im Rahmen dessen seien Siemens und Eirich vom Design, über digitale Zwillinge, Simulationen, Inbetriebnahme, Produktionsplanung bis hin zur OT- und IT-Integration in die Produktionsanlagen der Endkunden involviert. Mit der jetzt unterzeichneten Absichtserklärung und dem gebündelten Know-how, werden nach Ansicht von Eirich Entwicklungen möglich sein, die in der Batteriefertigung wichtig und nötig sind, damit dieser bedeutende Industriezweig günstiger, schneller und nachhaltiger produzieren kann.

Klimaneutrale Mobilität braucht Gigafactories

Für die Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien gebe es zahlreiche zentrale Herausforderungen. Gigafabriken für die Batteriefertigung stellen dabei neue Anforderungen an die Prozesse – insbesondere bei der Herstellung der Elektroden, wie die Experten registrieren. Mit dem prozesstechnischen Know-how von Eirich und der 170-jährigen Expertise von Siemens in den Bereichen der „intelligenten“ Infrastruktur bei Gebäuden sowie der Automatisierung und Digitalisierung in der Prozess- und Fertigungsindustrie eröffneten sich vielfältige Chancen, um die Hürden zu nehmen. Die speziell für die Batteriezellproduktion entwickelten Eirich-Mischer, sollen mit Neuentwicklungen von Siemens im Bereich Bedienung, Simulation und Antriebstechnik ausgestattet werden.

Folgendes ist für eine klimaneutrale Mobilität nötig ...

Damit eine klimaneutrale Mobilität für alle zukünftig möglich werde, seien leistungsfähige und wirtschaftlich attraktive Batterien ein Muss. Dafür ist es nach Ansicht von Siemens notwendig, eine optimale Produktionstransparenz, eine schnelle Verarbeitung und vor allem aber eine hohe Effizienz zu ermöglichen, was vom Produktdesign über den Produktionsstart bis zum Recycling gelten muss. Zusammen mit Eirich werde man unter anderem daran arbeiten, nachhaltige Alternativen zu entwickeln, um die Hochlaufzeiten von sogenannten Gigafactories für die Lithium-Ionen-Batteriefertigung zu verkürzen.

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