Es klappt! Siemens meldet entscheidenden Erfolg für die Fabrikverwaltung

Quelle: Siemens 2 min Lesedauer

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Siemens ist, wie es heißt, der Durchbruch bei der großen Herausforderung, Hardware-Kontrollpunkte über eine gesamte Fabrik hinweg zu verwalten, gelungen.

Konzentriert Arbeiten! In Zeiten von Instabilitäten bei Angebot und Nachfrage ist es laut Siemens für Hersteller nicht effizient, jede SPS einzeln und manuell zu programmieren. Siemens hat es nun geschafft, dass das Ganze zentral erledigt werden kann. (Bild:  Siemens)
Konzentriert Arbeiten! In Zeiten von Instabilitäten bei Angebot und Nachfrage ist es laut Siemens für Hersteller nicht effizient, jede SPS einzeln und manuell zu programmieren. Siemens hat es nun geschafft, dass das Ganze zentral erledigt werden kann.
(Bild: Siemens)

Die neue Simatic Automation Workstation von Siemens ermöglicht es Herstellern jetzt, eine hardwarebasierte speicherprogrammierbare Steuerung (SPS), ein herkömmliches HMI und ein Edge-Gerät durch eine einzige, softwarebasierte Workstation zu ersetzen, wie Siemens betont. Das ermögliche die sichere Kommunikation zwischen Information Technology (IT) Workflows und OT-Umgebungen (Operational Technology). Bekanntlich wird eine SPS quasi als das „Gehirn“ von Fabriken, Energienetzen, Bürogebäuden und Zügen bezeichnet. Hunderte, sogar Tausende dieser Steuerungen sind dabei in zahlreichen Fertigungsanlagen zu finden. Jede SPS muss aber umfangreich programmiert werden, um sie auf dem neuesten Stand zu halten, für ihre Sicherheit zu garantieren und um mit anderen Steuerungen in der Umgebung abgestimmt zu sein, wie Siemens erklärt. Die Simatic Workstation hingegen kann von einem zentralen Punkt aus eingesehen und gesteuert werden.

Die Ford Motor Company hat das System schon an Bord

Programmierung, Updates und Patches würden dabei parallel durchgeführt, wodurch der Shopfloor synchron bleibe. Sollte etwa eine Anlage aufgrund schwankender Nachfrage schnell hoch- oder heruntergefahren werden müssen, könne man zentral über die Simatic Workstation die Steuerungen programmieren und an den aktuellen Bedarf anpassen. Das Programmieren einzelner speicherprogrammierbarer Steuerungen entfällt für die Ingenieure. Die Siemens-Simatic-Workstation ist übrigens ein On-Premise-OT-Gerät, wie der Anbieter wissen lässt, das Industrial-Edge-Technologie von Siemens nutzt, um eine hohe Datenübertragungsrate bei geringer Latenzzeit zu ermöglichen. So könnten Hersteller viele modulare Anwendungen ausführen. Das funktioniere nicht nur für bewährte Automatisierungsaufgaben wie Motion Control, Reihenfolgenplanung und Sicherheit, denn die Simatic Workstation ist auch eine Plattform für neuartige Automatisierungsanwendungen. So ist es laut Siemens möglich, künstliche Intelligenz (KI) in industrielle Steuerungssysteme zu integrieren – Zum Beispiel für die visuelle Inspektion oder robotergestütztes Greifen und Platzieren. Simatic Workstations werden zum Beispiel erstmalig in Produktionsstätten von Ford Motor Company eingesetzt. Die Simatic Workstation ist die neueste Ergänzung auf der digitalen Business-Plattform Siemens-Xcelerator und kann den individuellen Anforderungen von Branchen und Kunden entsprechend angepasst werden.

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