Forschungskooperation Siemens erweitert strategische Forschungspartnerschaft in Österreich

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Siemens hat heute die Erweiterung seines erfolgreichen Research and Innovation Ecosystems (RIE) Graz zu einem landesweiten Siemens RIE AUT bekannt gegeben. Die bestehende Partnerschaft mit der Technischen Universität Graz wird nun um die Montanuniversität Leoben und die Technische Universität Wien ergänzt.

Mirjam Storim von der Siemens AG, Jens Schneider, Horst Bischof, Peter Moser und Patricia Neumann (v.l.) präsentieren die erweiterte Forschungspartnerschaft „Siemens RIE AUT“.(Bild:  Schieder Markus)
Mirjam Storim von der Siemens AG, Jens Schneider, Horst Bischof, Peter Moser und Patricia Neumann (v.l.) präsentieren die erweiterte Forschungspartnerschaft „Siemens RIE AUT“.
(Bild: Schieder Markus)

Die erweiterte strategische Partnerschaft in Österreich wird sich auf Schlüsselthemen wie nachhaltige Mobilität, energieeffiziente Produktion und digitale Transformation konzentrieren. „Um den Technologiestandort Österreich und Europa zu stärken, bedarf es gezielter Maßnahmen, wie den Ausbau strategischer Netzwerke und die Förderung von Schlüsseltechnologien. Wir gehen hier mit den führenden technischen Universitäten in die Vorlage und sichern die Zukunftsfähigkeit Österreichs“, erklärt Patricia Neumann, CEO der Siemens AG Österreich.

Globales Innovations-Netzwerk mit starker österreichischer Komponente

Das weltweite Siemens Research & Innovation Ecoystem dient der Vernetzung und Nutzung exzellenter Forschung. Das globale Netzwerk umfasst Forschungs- und Innovationspartner in Europa, den USA, Indien und China und ist vor allem auch Dank der starken österreichischen Komponente ein Erfolg für Siemens. Ziel des RIE ist es durch eine enge Zusammenarbeit mit Universitäten, Forschungsinstituten, akademischen Startups und Industriepartnern Produkte, Lösungen und Dienstleistungen zu entwickeln, die die Siemens-Kunden leistungsfähiger, erfolgreicher und nachhaltiger machen sowie Talententwicklung in verschiedenen Bereichen zu fördern.

Die österreichische Partnerschaft, die seit 2015 mit der TU Graz besteht und seit 2021 als „Siemens RIE Graz“ firmiert, wird nun unter dem Namen „Siemens RIE AUT“ weitergeführt.

Herausragende Erfolge als Fundament der Erweiterung

Die bisherige Zusammenarbeit zwischen Siemens und der TU Graz hat bereits bemerkenswerte Ergebnisse hervorgebracht: So entwickelten die Partner beispielsweise energieeffiziente Leichtbaukomponenten für Züge und integrierten Digital-Twin-Technologien in Materialentwicklungsprozesse, was Innovationszyklen beschleunigt und Ressourcenverbrauch reduziert.

Ein Durchbruch gelang mit einem revolutionären System zur Materialfehlererkennung in der smartfactory@TUGraz. Durch den Einsatz von Sinumerik-Werkzeugmaschinensteuerungen als virtuelle Sensoren werden kleinste Materialdefekte während des Fräsprozesses ohne externe Sensoren erkannt – eine Technologie, die sogar einen Weltrekord aufstellte.

„Siemens und die TU Graz verbindet eine langjährige Zusammenarbeit und zentrale Forschungsschwerpunkte – von smarter Produktion über Schienenverkehr bis zu nachhaltigen Energiesystemen“, sagt Horst Bischof, Rektor der TU Graz. „Unsere strategische Partnerschaft wollen wir zusammen mit der TU Wien und der Montanuniversität Leoben weiter ausbauen und sowohl auf nationaler als auch europäischer Ebene unsere Forschungskooperation und Innovationskapazität weiter stärken.“

Komplementäre Stärken nutzen

Die erfolgreiche Zusammenarbeit in Graz bildet die Grundlage für die nun beschlossene Erweiterung, die die komplementären Stärken aller drei technischen Universitäten Österreichs vereint. „Wir sehen das RIE AUT als eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Forschung der TU Austria in einem dynamischen Austausch mit Siemens zu stärken. Insbesondere das Circular Engineering kann nur in einem solchen Kooperationsverbund erfolgreich umgesetzt werden“, betont Peter Moser, Rektor der Montanuniversität Leoben. Der Rektor der TU Wien Jens Schneider fügt hinzu: „Mit unserer neuen Strategie ‚fuTUre fit’ wollen wir wissenschaftliche und technologische Exzellenz mit ausgeprägtem gesellschaftlichem Verantwortungsbewusstsein verbinden. Die Partnerschaft zwischen TU Austria und Siemens bekräftigt uns darin, dieses Ziel zu erreichen.“

Die Einbindung in einen internationalen Verbund zwischen Wirtschaft, Forschung und Startups erhöht die globale Präsenz Österreichs als bedeutender Forschungsstandort und festigt gleichzeitig die Position von Siemens als Innovationstreiber in Europa. Durch diese erweiterte strategische Zusammenarbeit soll nicht nur wissenschaftliche Spitzenleistung gefördert werden, sondern auch die konkrete Umsetzung marktfähiger Lösungen vorangetrieben, die auf weltweite Herausforderungen antworten.

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