Doch nicht so gut Salzgitter schraubt die Erwartungen nach unten

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Stahlhersteller Salzgitter senkt wegen des anhaltend schwachen wirtschaftlichen Umfelds seine Prognose für das laufende Jahr, wie die dpa meldet.

Die Salzgitter AG (hier aus der Luft gesehen) muss ihre Prognosezahlen nach unten korrigieren, wie gestern bekannt gemacht wurde. Lesen Sie hier, was das bedeutet und warum das so ist ...(Bild:  K. Settlen)
Die Salzgitter AG (hier aus der Luft gesehen) muss ihre Prognosezahlen nach unten korrigieren, wie gestern bekannt gemacht wurde. Lesen Sie hier, was das bedeutet und warum das so ist ...
(Bild: K. Settlen)

Laut Aussage von Salzgitter verschieben Kunden ihre Aufträge, weswegen die Prognosen gesenkt werden müssen. Der Konkurrent von Thyssenkrupp erwartet für 2024 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von noch 550 Millionen bis 625 Millionen Euro. Das Vorsteuerergebnis dürfte bei

100 bis und 175 Millionen Euro liegen. Das ist aber deutlich weniger als bisher prognostiziert. Bisher hatte Salzgitter ein Ebitda von 700 bis 750 Millionen sowie einen Gewinn vor Steuern von 250 bis 300 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Den Umsatz sieht das Unternehmen um die 10,5 Milliarden Euro und damit am unteren Ende der zuvor avisierten Spanne von 10,5 bis 11 Milliarden Euro.

Stahlhersteller haben einen schweren Stand

Die Stahlhersteller haben derzeit mit einer schwächeren Nachfrage und sinkenden Preise zu kämpfen. Im ersten Quartal gingen daher Umsatz und Ergebnis zurück. Nach vorläufigen Daten sank der Außenumsatz von 3 Milliarden auf 2,7 Milliarden Euro. Das Ebitda ging von 290 Millionen auf 126 Millionen und das Vorsteuerergebnis von 184 Millionen auf 17 Millionen Euro zurück. Die Zahlen lägen damit im Rahmen der Markterwartungen. Details sollen schon am 13. Mai veröffentlicht werden. Die Aktie rutschte nach der Veröffentlichung am Mittag um mehr als vier Prozent ab.

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