Von Erholung weit entfernt Wer weniger Industrie riskiert, riskiert ein armes Land

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

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Vier Prozent mehr Produktion als im Vormonat, aber 6,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Mit großem Unverständnis reagiert der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) auf Stimmen, die angesichts der Februarzahlen von Erholung sprechen.

Der WSM fordert für mittelständische Industrieunternehmen mehr Bewegungsspielraum (Foto Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer)(Bild:  chris-goettert/Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM))
Der WSM fordert für mittelständische Industrieunternehmen mehr Bewegungsspielraum (Foto Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer)
(Bild: chris-goettert/Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM))

Die Produktion sinkt in den ersten beiden Monaten 2024 gegenüber 2023 sogar um gut 7 Prozent. Auftragseingänge schwächeln, Belastungen steigen, die Stimmung sinkt. Holger Ade, Leiter Industrie- und Energiepolitik beim WSM, sagt: „Nur 16 Prozent der Stahl und Metall verarbeitenden Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage im März als gut, jedes dritte sieht Lage und Zukunft negativ. Das sind keine ewigen Klagen, wie manch ein Politiker meint, sondern pure Fakten.“

„Wer weniger Industrie riskiert, riskiert ein armes Land“, unterstreicht WSM-Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer. „Wenn die deutsche Industrie abwandert, weil sie in Deutschland auf keinen grünen Zweig kommt, geht der Wohlstand mit. Unmengen Arbeitsplätze verschwinden, allein unsere Branchen bieten 500.000 Jobs.“

Machen lassen – das geht woanders auch!

Transformation, Innovation und – hoffentlich – Klimaschutz finden dann dort statt, wo man Unternehmen machen lässt. Sie brauchen Zugang zu Kapital, Fachkräften und bezahlbarer Energie. Unternehmen benötigen Genehmigungen, Brücken und Straßen für ihre Logistik. „Deutsche mittelständische Industrieunternehmen sind Macher. Macher brauchen Bewegungsspielraum“, fordert der WSM.

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