Panzerpakt Rheinmetall und Leonardo gründen Panzerbauunternehmen

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Die Bundeswehr hat seit Jahrzehnten den Kampfpanzer Leopard im Bestand, der von Rheinmetall und KMW hergestellt wurde. Nun geht Rheinmetall in Italien neue Wege und setzt dabei auf den neuen Panther.

Nicht nur mit dem neuen Kampfpanzer Panther rollt ein neues Schwergewicht der Rüstung auf Europa zu. Denn Rheinmetall hat jetzt mit dem italienischen Waffenhersteller Leonardo eine ebenso wuchtige neue Firma gegründet, die für Kampf- und Schützenpanzer der Zukunft sorgen soll.(Bild:  Rheinmetall)
Nicht nur mit dem neuen Kampfpanzer Panther rollt ein neues Schwergewicht der Rüstung auf Europa zu. Denn Rheinmetall hat jetzt mit dem italienischen Waffenhersteller Leonardo eine ebenso wuchtige neue Firma gegründet, die für Kampf- und Schützenpanzer der Zukunft sorgen soll.
(Bild: Rheinmetall)

In der europäischen Rüstungsindustrie entsteht offensichtlich ein neues Schwergewicht mit Blick auf den Bau von Kampfpanzern, wie jetzt durchsickert. Denn Rheinmetall und die italienische Waffenschmiede Leonardo gaben in Rom die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens bekannt, bei dem beide jeweils 50 Prozent der Anteile halten. Mit der formellen Genehmigung durch die Behörden rechnen die Panzerpartner bis Anfang 2025. Als erster Großauftrag ist bereits eine Bestellung der italienischen Armee mit einem Gesamtwert von über 20 Milliarden Euro in Sicht, wie man beton. Die neue Panzerschmiede soll ihren Hauptsitz in Rom haben. Das operative Zentrum wäre wohl die norditalienische Hafenstadt La Spezia, wo Leonardo heute bereits ein Werk hat. Rund 60 Prozent der Aktivitäten sollen in Italien stattfinden. Dabei gehe es vor allem um den Bau von Kampf- und Schützenpanzern, die dann auch für die Armeen anderer Länder in Europa und darüber hinaus gedacht sind.

Panzerbau sorgt für pralle Auftragsbücher

Der von Rheinmetall entwickelte neue Panther soll die Basis für einen neuen Kampfpanzer-Stahlkoloss sein. Und der Rheinmetall-Schützenpanzer Lynx bilde die Basis für den neuen Schützenpanzer. Das Vorhaben wurde bereits im Juli öffentlich gemacht, als die beiden Waffenschmieden eine Absichtserklärung unterschrieben. „Wir schaffen ein neues Schwergewicht im europäischen Panzerbau“, betonte Rheinmetallchef Armin Papperger. Man adressiere demnach primär den italienischen Markt. Zukünftig sollen aber auch andere Partnerstaaten, die Modernisierungsbedarf im Bereich ihrer Kampfsysteme haben, zu den Zielmärkten zählen. Der Leonardo-CEO Roberto Cingolani sagte, dass man modernste Technologien entwickeln will, die auf internationaler Ebene wettbewerbsfähig sind. Die Autragsbücher sind so voll wie noch nie, heißt es.

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