Vor-Ort-Hilfe Rheinmetall plant Munitionswerk in der Ukraine

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Rheinmetall plant den Bau eines neuen Werks zur Herstellung von Artilleriemunition in der Ukraine, wie die dpa meldet.

Damit die angeschlagene Waffenindustrie in der Ukraine wieder auf die Beine kommt, hat Rheinmetall mit einem ukrainischen Partner entschieden, dort ein Werk zur Herstellung von Artillieriemunition zu bauen. Das ist aber nicht das letzte Vorhaben zur Unterstützung.(Bild:  Rheinmetall)
Damit die angeschlagene Waffenindustrie in der Ukraine wieder auf die Beine kommt, hat Rheinmetall mit einem ukrainischen Partner entschieden, dort ein Werk zur Herstellung von Artillieriemunition zu bauen. Das ist aber nicht das letzte Vorhaben zur Unterstützung.
(Bild: Rheinmetall)

Für den Bau eines Artilleriemunitionswerks direkt in der Ukraine habe das deutsche Rüstungsunternehmen Rheinmetall und ein nicht näher benanntes ukrainisches Partnerunternehmen am Rande der 60. Münchner Sicherheitskonferenz eine Absichtserklärung unterzeichnet, wie das Unternehmen kürzlich mitteilte. Damit will man zeigen, dass man für die Ukraine ein leistungsfähiger Partner ist, um die einst starke wehrtechnische Industrie in der Ukraine wiederaufzubauen und die Autonomie ukrainischer Kapazitäten sicherzustellen, begründete Rheinmetalls Vorstandsvorsitzender, Armin Papperger, die Entscheidung.

Nach Panzerwartung jetzt auch Munitionsherstellung

Von ukrainischer Seite war laut Mitteilung der Minister für strategische Industrien, Olexander Kamyschin, bei der Unterzeichnung zugegen. In der Fabrik der beiden Partner soll das Gemeinschaftsunternehmen eine sechsstellige Zahl von Geschossen pro Jahr herstellen. Schon im Oktober vergangenen Jahres gründete der deutsche Rüstungskonzern ein erstes Gemeinschaftsunternehmen mit einem ukrainischen Partner, um in der Ukraine Panzer zu warten und instand zu setzen. Dort sollen laut Rheinmetall später auch gepanzerte Fahrzeuge produziert werden.

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