Robotik
Die Offenheit in der Robotik nutzen!

Das Gespräch führte Stefanie Michel 6 min Lesedauer

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Auf der SPS 2023 hatte Dassault Systèmes bekannt gegeben, dem Deutschen Robotik Verband (DRV) beizutreten. Wir haben mit Michael Mayr von Dassault Systèmes und Olaf Gehrels vom DRV über die Hintergründe für diesen Beitritt gesprochen und was man sich von der Zusammenarbeit verspricht.

Olaf Gehrels (DRV), Jeroen Buring (Dassault Systèmes) und Helmut Schmid (DRV) (v. l.) verkündeten auf der SPS 2023 Dassault Systèmes' Beitritt zum Deutschen Robotik Verband.(Bild:  Dassault Systèmes)
Olaf Gehrels (DRV), Jeroen Buring (Dassault Systèmes) und Helmut Schmid (DRV) (v. l.) verkündeten auf der SPS 2023 Dassault Systèmes' Beitritt zum Deutschen Robotik Verband.
(Bild: Dassault Systèmes)

Der Deutsche Robotik Verband will die Herstellung und den Einsatz von Robotik in Deutschland fördern. Warum tritt dann ein Softwareunternehmen wie Dassault Systèmes bei?

Michael Mayr: Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe. Der erste ist das große Potenzial, das branchenübergreifend in der roboterbasierten Automatisierung für alle Branchen steckt, in denen wir tätig sind. Deswegen sind wir Mitglied im VDMA und zuletzt auch der Industrial Digital Twin Association (IDTA) beigetreten. Der Deutsche Robotik Verband kümmert sich stark um KMU und neue Märkte, wie beispielsweise das Handwerk. Auch hier sehen wir ein großes Zukunftspotenzial. Gleichzeitig sind aus unserer Sicht die Robotik-Startups aus unserer Sicht besonders wichtig für das Geschäft von morgen. Ein Robotik-Startup mit jungen, innovativen Mitarbeitern tut sich viel leichter, die 3D-Experience-Plattform auf der Cloud von Beginn an einzusetzen und seine Unternehmensprozesse damit zu entwickeln. Dies ist bei einem Großkonzern schwieriger, der einiges an Ressourcen aufwenden muss, um beispielsweise die bestehende IT-Landschaft bereichsübergreifend anpassen zu können. Die Akzeptanz seitens der Belegschaft ist dabei Grundvoraussetzung.