Membranventile mit Rohrumformgehäuse
Prüfstand für Dialysefilter

Ein Gastbeitrag von Alexander Equit * 4 min Lesedauer

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Bei der Dialyse arbeitet ein Filter als künstliche Niere. Dass dessen zuverlässige Funktion für Patienten lebenswichtig ist, versteht sich von selbst. Nicht trivial ist dagegen der automatische Prüfstand, der das sicherstellt. Hier kommen über 600 Ventile zum Einsatz und neben Zuverlässigkeit spielt auch die Energieeffizienz eine Rolle.

Im Prüfstand arbeiten mehr als 600 Membranventile im Rohrumformgehäuse (Tube Valve Body) seit 2018 zuverlässig. Die Membranen müssen nur alle zwei Jahre während der geplanten Stillstandzeit des Anlagenbereichs ausgetauscht werden. (Bild:  Bürkert Fluid Control Systems)
Im Prüfstand arbeiten mehr als 600 Membranventile im Rohrumformgehäuse (Tube Valve Body) seit 2018 zuverlässig. Die Membranen müssen nur alle zwei Jahre während der geplanten Stillstandzeit des Anlagenbereichs ausgetauscht werden.
(Bild: Bürkert Fluid Control Systems)

Menschen mit einer chronischen Nierenerkrankung sind darauf angewiesen, ihr Blut regelmäßig mithilfe einer Dialysetherapie reinigen zu lassen. Das Herzstück der Dialyse bildet der Dialysator, ein Filter der als „künstliche Niere“ fungiert und durch verschiedene physikalische Prozesse sowohl Gifte aus dem Stoffwechsel als auch überschüssiges Wasser aus dem Blut entfernt. Dazu wird das Blut des Patienten durch bis zu 15.000 Hohlfasern im Dialysator geleitet, deren Wände aus einer dünnen Membran bestehen. Diese Membran besitzt feinste Poren, die Giftstoffe durchlassen, aber essenzielle Blutbestandteile des Patienten zurückhalten.

Die B. Braun Avitum Saxonia GmbH, ein Tochterunternehmen des Medizintechnologie-Unternehmens B. Braun SE, fertigt in drei Werken am Standort Dresden genau dieses Herzstück der Dialyse, den Dialysator. Mithilfe von rund 900 Mitarbeitern werden hier Fasern gesponnen, Gehäuse geformt, montiert und verpackt.