Forschungsprojekt Produktionstechnischer Wandel bei elektrischen Antrieben

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Ein Forschungsprojekt des Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science e.V. untersucht, wie sich sowohl die Leistungsdichte als auch die Nachhaltigkeit bei der Fertigung elektrischer Maschinen steigern lässt. Im zweiten Projektabschnitt geht es um Magnete, die neue Potenzial für Elektromotoren schaffen.

Im Forschungsprojekt EA 2.0 wird der elektrische Antrieb weiterentwickelt, um durch effizientere Fertigung, reduzierten Material- und Energieeinsatz sowie gesteigerte Leistungsdichte nachhaltige und leistungsstarke Lösungen für Industrie und Umwelt zu schaffen. (Bild:  Innomotics)
Im Forschungsprojekt EA 2.0 wird der elektrische Antrieb weiterentwickelt, um durch effizientere Fertigung, reduzierten Material- und Energieeinsatz sowie gesteigerte Leistungsdichte nachhaltige und leistungsstarke Lösungen für Industrie und Umwelt zu schaffen.
(Bild: Innomotics)

Als Verbundkoordinator engagiert sich Innomotics am Forschungsvorhaben „EA 2.0 –Integrierte Produkt- und Prozessinnovation für elektrische Antriebe“. Das Forschungsvorhaben zielt darauf ab, disruptive Ansätze sowie Digitalisierungspotenziale bei der Fertigung elektrischer Maschinen zu entwickeln. Im Fokus stehen dabei die Erhöhung der Leistungsdichte sowie das Thema Nachhaltigkeit. Die Ergebnisse sollen dazu genutzt werden, Produktionsprozesse effizienter zu gestalten sowie den Material- und Energieeinsatz weiter zu reduzieren, ohne die Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen.

In der ersten Projektphase wurde gezeigt, dass durch das Strangpressen von Neodym-Eisen-Bor-Metallpulver Permanentmagnete erzeugt werden können, die im elektrischen Antrieb Anwendung finden könnten. Dieses Potenzial soll nun weiter untersucht werden. Ziel ist es, Magnete zu erzeugen, die komplett neue Möglichkeiten in der Auslegung von maßgeschneiderten, energieeffizienten und hochdynamischen Elektromotoren schaffen.

Projekt schafft Basis für langjährige Zusammenarbeit

Robert Schwengber-Walter, Konsortial-Sprecher sowie Projektleiter für Digitalisierung und Prozessmanagement bei Innomotics: „Als Industrieunternehmen bilden wir das verbindende Element zwischen den beteiligten Partnern entlang der Wertschöpfungskette. Wir sind davon überzeugt, dass uns eine erfolgreiche Forschungsarbeit eine verknüpfte Anwendung neuartiger Magnete und digitaler Datenstrukturen am gemeinsamen Produkt des elektrischen Antriebs ermöglichen wird. Dadurch schaffen wir eine solide Basis für eine langfristige Zusammenarbeit mit unseren Partnern und schaffen neue Potenziale zur weiteren Optimierung unseres Portfolios.“

Das Projekt ist unter dem Dach des Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science e.V. angesiedelt. Weitere Projektpartner neben Innomotics sind die Fraunhofer Gesellschaft, die Technische Universität Berlin, Datalyze Solutions GmbH, Ingwerk GmbH und die Siemens AG. Das Projekt wird gefördert durch das Land Berlin und kofinanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

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