Intralogistik Porsche setzt auf Flottenleitsteuerung der eigenen Tochter MHP

Von MHP 2 min Lesedauer

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In Zuffenhausen, dort, wo das Herz von Porsche schlägt, setzt der Sportwagenbauer jetzt auf den „MHP FleetExecuter“. Die Flottenleitsteuerung der Porsche-Tochter MHP wacht über 27 autonom agierende Transportfahrzeuge, die über 1.600 Materialtransporte am Tag leisten.

In Zuffenhausen setzt Porsche auf den „FleetExecuter“ seiner Tochter MHP für die zentrale Leitsteuerung der Produktion.(Bild:  MHP)
In Zuffenhausen setzt Porsche auf den „FleetExecuter“ seiner Tochter MHP für die zentrale Leitsteuerung der Produktion.
(Bild: MHP)

MHP, das ehemalige Beratungsunternehmen Mieschke, Hofmann und Partner, ist heute mit rund 4.500 Mitarbeitenden weltweit zu 100 Prozent im Besitz von Porsche. Der Sportwagenhersteller bindet in seiner Intralogistik jetzt Automated Guided Vehicles (AGVs) in seiner Intralogistik ein, die ab sofort mithilfe des „MHP FleetExecuter“ gesteuert werden. Porsche setzt damit zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte auf eine zentrale Flottenleitsteuerung – eine Cloud-Lösung, die in die bestehende Infrastruktur der IT im Zuffenhausener Stammwerk integriert ist und dort als funktionaler „Core“ der Automatisierung des Logistikprozesses dient, wie es heißt. MHP ist dabei für Beratung, Implementierung, Produktentwicklung sowie Service und Support verantwortlich.

Ich bin positiv überrascht, dass das Projekt trotz einer kurzen Realisierungszeit von nur 9 Monaten so erfolgreich angelaufen ist.

Marc Lösken, Leiter Porsche Markenlogistik

In das Projekt in Zuffenhausen waren vier Parteien mit 100 Teilnehmenden involviert und es mussten etliche Anbindungen an eigene und fremde Systeme realisiert werden, wie es heißt. Trotzdem hätte der „FleetExecuter“ pünktlich in den Automatikbetrieb gehen können. Seit Juni 2023 sind die Werke 2 und 3 bei Porsche in Zuffenhausen live. Es folgen zehn weitere Projekte, darunter im „Bau 70“, der Montagehalle des Porsche Taycan, bei dem neue AGVs die Produktionsversorgung unterstützen.

Porsche arbeitet bis zu 20 Prozent effizienter

Nun passiert das Ganze natürlich nicht zum reinen Selbstzweck: Die MHP-Software kann, wie es weiter heißt, die Effizienz in Zuffenhausen um bis zu 20 Prozent steigern. Gleichzeitig bietet der „FleetExecuter“ mehr Transparenz und Resilienz auf dem Shopfloor von Porsche und verbessert die Prozesse. So ist die Software beispielsweise mit einer Vielzahl von Sonder- und Notfallfunktionen ausgestattet, die eine hohe Fehlertoleranz gewährleisten. Außerdem können Kosten reduziert werden, etwa durch prozessoptimiertes Energiemanagement. Das führt im Ergebnis zu einem schnellen Return on Investment (ROI).

Die Integration des „FleetExecuters“ sei „ein Paradebeispiel, wie sich MHP von einem Beratungsunternehmen zu einem ganzheitlichen IT- und Softwareanbieter wandelt“. Seit dem Frühjahr 2023 bieten die Ludwigsburger Berater gemeinsam mit Technologie- und Industriepartnern Software-as-a-Service-(SaaS-)-Lösungen an. Dazu zählt auch der MHP „FleetExecuter“, eines der ersten Softwareprodukte aus dem neuen Portfolio Industrial Cloud Solutions (ICS).  (bm)

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