Vertragsende Pfeiffer Vacuum trennt sich von Chefin Britta Giesen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Aufsichtsrat von Pfeiffer Vacuum hat sich mit der Managerin einvernehmlich auf das sofortige Ende ihres Vertrages geeinigt, wie es heißt.

Zuletzt hatte sich der Vakuumpumpenhersteller Pfeiffer Vacuum aber unter der Führung von Giesen besser entwickelt als erwartet. Im Herbst hat man sogar die Jahresziele für 2023 angehoben. So sollte ein Rekordumsatz von rund 950 Millionen Euro erzielt werden. Bei der Profitabilität ging das Management von einer operativen Marge (Ebit) von rund 12 Prozent aus. Das Zahlenwerk für das abgeschlossene Jahr will der noch verbleibende Vorstand am 25. April präsentieren. Allerdings bestimme außer der Geschäftsentwicklung vor allem das Engagement der Busch-Gruppe den Aktienkurs. Giesen wird das Unternehmen am 29. April verlassen.

Pfeiffer Vacuum setzt auf neue Vorstandsstruktur

Busch hat den Anteil an Pfeiffer in den vergangenen Jahren beständig ausgebaut und kommt auf knapp 64 Prozent. An der Börse sorgten die aktuellen Nachrichten immerhin nur kurz für deutlichere Kurverluste. Wer auf Giesen folgen soll und ob die Suche nach einer Neubesetzung bereits begonnen hat, bleibt vorerst im Dunklen. Und im März hatte der Aufsichtsrat des Unternehmens eine neue Vorstandsstruktur beschlossen. Im Zuge dessen wurde auch ein weiteres Vorstandsmitglied berufen.

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