Simulation von Strahlanlagen und -prozessen
Kosten senken und Nachhaltigkeit beim Strahlen erhöhen

Ein Gastbeitrag von Doris Schulz 4 min Lesedauer

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Strahlprozesse sind in vielen Industriebereichen unverzichtbar. Unabhängig vom Bearbeitungsziel besteht dabei der Anspruch, das geforderte Strahlergebnis in kürzester Zeit, bei geringstmöglichen Kosten und minimiertem Ressourceneinsatz zu erzielen. Diese Anforderungen erfüllt Rösler durch den Einsatz modernster Simulationssoftware.

Vollständig quantitative Simulation von Strahlprozessen.(Bild:  Rösler)
Vollständig quantitative Simulation von Strahlprozessen.
(Bild: Rösler)

Ob Reinigungsstrahlen, Entgraten, Lackiervorbehandlung oder Verfestigungsstrahlen (Shot Peening) – Strahlanlagen sichern in verschiedensten Anwendungen die für eine optimale Weiterverarbeitung beziehungsweise Produktfunktion erforderlichen Oberflächeneigenschaften. Bei diesen Prozessen stehen Unternehmen vor der Aufgabe, die Produktivität und Kosteneffizienz zu verbessern sowie den Energie- und Ressourcenverbrauch zu verringern. Rösler unterstützt dabei durch den Einsatz modernster Simulations-Software für die Projektierung von Strahlanlagen und die Prozessauslegung sowie -optimierung.

Anforderungsgerechte Ergebnisse bei größtmöglicher Wirtschaftlichkeit

Mit der Simulations-Software lassen sich alle relevanten physikalischen Vorgänge des Strahlprozesses sowie die zu bearbeitenden Werkstücke in 3D darstellen. Dazu zählt, dass Art, Menge und Fluss des Strahlmittels real simuliert werden können. Die bei der sogenannten Partikelsimulation generierten Daten ermöglichen genaue Aussagen darüber, welche Menge Strahlmittel erforderlich ist und mit welcher Energie es an welcher Stelle auf die Werkstückoberflächen auftreffen muss, damit eine 100 prozentige Überdeckung erreicht wird. Gleichzeitig können auf Basis dieser Informationen die erforderliche Leistung und ideale Platzierung der Turbinen in der Strahlkammer sowie entsprechende Werkstückaufnahmen definiert werden. Auf diese Weise entstehen Strahlanlagen und -prozesse, die das anforderungsgerechte Ergebnis mit der geringstmöglichen Anzahl an Turbinen sowie einem minimierten Energieeinsatz und Verschleiß erzielen. Investitions- und Betriebskosten werden dadurch ebenso wie der Ressourcenverbrauch auf ein Minimum reduziert.