Hilfe! Der VDWF fordert die Rettung des Werkzeug- und Formenbaus

Quelle: VDWF 3 min Lesedauer

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Ein offener Brief appelliert jetzt an die Bundesregierung, für den Werkzeug- und Formenbau nicht nur stabilisierende Maßnahmen zu ergreifen ...

Der Werkzeug- und Formenbau Europas ist eine wichtige Basis für die Herstellung vieler Produkte aus Metall oder, wie hier, aus Kunststoff. Doch in der Branche sieht es derzeit düster aus. Deshalb richtet sich der Verband VDWF jetzt per offenem Brief an die Bundesregierung ...(Bild:  VDWF)
Der Werkzeug- und Formenbau Europas ist eine wichtige Basis für die Herstellung vieler Produkte aus Metall oder, wie hier, aus Kunststoff. Doch in der Branche sieht es derzeit düster aus. Deshalb richtet sich der Verband VDWF jetzt per offenem Brief an die Bundesregierung ...
(Bild: VDWF)

Der Werkzeug- und Formenbau bildet nach Aussage des Verbands deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) nicht weniger als das Rückgrat der industriellen Produktion. Die Branche sei deshalb unverzichtbar für die Fertigung von Kunststoff- und Metallteilen, aber auch für Komponenten aus vielen anderen Materialien. Ohne sie gehe weder in Sachen Mobilität oder Medizintechnik kaum etwas und auch bei Konsumgütern und deren Verpackungen sehe es schlecht aus. Werkzeuge sind laut VDWF also unverzichtbare Träger von Produkt- und Produktionswissen. Der Verband versteht sich dabei ausdrücklich als europäisch orientiert und zählt auch Unternehmen aus Österreich, der Schweiz, Slowenien, Schweden, Serbien und Ungarn zu seinem Netzwerk aus 500 Mitgliedern. Doch die Lage ist ernst ...

Die Deindustrialisierung bedroht den Werkzeug- und Formenbau

Deshalb richtet sich der VDWF jetzt in einem offenen Brief an Katherina Reiche, die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, sowie an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Dr. Ursula von der Leyen. In dem Schreiben weist man auf die alarmierende wirtschaftliche Situation des Sektors hin und fordert gezielte Maßnahmen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Denn Werkzeugmacher seien systemrelevant, litten aber unter stark gestiegenen Kosten, verzerrtem globalen Wettbewerb und einem teilweise dramatischen Rückgang von Umsatzrendite und Produktionsvolumen. Der Verband richtet dabei klare Worte an die Entscheidungsträgerinnen, die da lauten: „Der Trend zur Deindustrialisierung darf sich nicht weiter fortsetzen! Wir appellieren an Sie, die Wettbewerbsfähigkeit des Werkzeug- und Formenbaus durch gezielte Maßnahmen zu sichern!“ VDWF-Geschäftsführer Ralf Dürrwächter betont die Dringlichkeit, mit der sich der Verband an die Politik wendet: „Der VDWF setzt sich dafür ein, dass unsere Branche als Schlüsselindustrie endlich die politische Aufmerksamkeit und Unterstützung erhält, die sie verdient!“ Denn nur so bleibe Deutschland Technologieführer und Innovationsstandort.

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