Nachhaltig fertigen
Ökobilanzierung offenbart Potenziale der additiven Fertigung

Von Julius Raute und Vinzenz Müller 4 min Lesedauer

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Wir müssen bekanntlich Ressourcen sparen. Das gilt für Energieträger genauso wie für Rohstoffe. Deshalb muss die Industrie umdenken. Forscher vom Fraunhofer-IPK in Berlin helfen jetzt dabei.

Bild 1: Hier sieht man die additive Fertigung eines Bauteils aus Aluminiumbronze am Fraunhofer-IPK per Laser-Pulver-Auftragschweißen. Doch auch ein Verfahren mit Elektronenstrahl wurde betrachtet, um zu erfahren, welcher Prozess ressourcenschonender ist.(Bild:  Fraunhofer-IPK)
Bild 1: Hier sieht man die additive Fertigung eines Bauteils aus Aluminiumbronze am Fraunhofer-IPK per Laser-Pulver-Auftragschweißen. Doch auch ein Verfahren mit Elektronenstrahl wurde betrachtet, um zu erfahren, welcher Prozess ressourcenschonender ist.
(Bild: Fraunhofer-IPK)

Das Thema Nachhaltigkeit steht seit einigen Jahren verstärkt im Fokus der Gesellschaft und rückt auch in den Produktionsalltag der Industrie. Nicht zuletzt führen gesetzliche Regelungen wie die Neuauflage der EU-Ökodesignrichtlinie (ESPR), die EU-weite Ausweitung der Berichtspflicht für Unternehmen (CSR-Richtlinie) sowie die Richtlinie zur Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel auch für den deutschen Mittelstand zur Notwendigkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Dabei ist die Ökobilanzierung kein Selbstzweck. Sie kann neben der Erfüllung gesetzlicher Vorgaben ein nützliches Werkzeug zur Optimierung von Produktionsprozessen darstellen.

Die vier Phasen einer Ökobilanzierung

Per Ökobilanzierung ermittelt und quantifiziert man relevante Umweltauswirkungen eines Prozesses oder Produktes. Dabei kann in Abhängigkeit der Fertigungstiefe eines Unternehmens der gesamte Lebenszyklus eines Produktes oder nur ein einzelner Prozessschritt seiner Herstellung betrachtet werden. Der Ablauf der Bilanzierung ist in der ISO 14040/44 genormt und gliedert sich in vier Phasen.

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