Bewegende Leistung! Neuer Weltrekord! ABB-Motor erreicht Energieeffizienz von über 99 Prozent

Quelle: ABB 2 min Lesedauer

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Ein großer Synchronelektromotor von ABB, der für ein Stahlwerk in Indien entwickelt wurde, gilt mit einer Energieeffizienz von 99,13 Prozent als derzeitiger Weltrekordhalter.

ABB hat mit diesem neuen Synchronelektromotor, der in Indien stationiert ist, beim Thema Energieeffizienz den eigenen Weltkrekord gebrochen – wenn auch nur im Zehntel-Prozent-Bereich. Doch das ist alles andere als einfach ...(Bild:  ABB)
ABB hat mit diesem neuen Synchronelektromotor, der in Indien stationiert ist, beim Thema Energieeffizienz den eigenen Weltkrekord gebrochen – wenn auch nur im Zehntel-Prozent-Bereich. Doch das ist alles andere als einfach ...
(Bild: ABB)

ABB hat jetzt den eigenen Weltrekord in Sachen Energieeffizienz bei großen Synchronelektromotoren übertroffen. Denn ein neuer Motor dieses Konzepts wurde, wie es heißt, im Einklang mit der Top Industrial Efficiency-Initiative (TIE) entwickelt, die Geräte liefert, welche die üblichen Leistungsstandards übertreffen, so ABB. Die TIE-Motoren und -Generatoren von ABB sind so ausgelegt, dass sie den Stromverbrauch, die Betriebskosten und die Gesamtbetriebskosten (TCO) deutlich senken, ohne dass die Leistung beeinträchtigt oder die Komplexität erhöht wird. Dieser Motor ist, wie schon gesagt, für ein Stahlwerk in Indien bestimmt. Bei Tests hat er einen Wirkungsgrad von 99,13 Prozent erreicht, wie man betont. Der Motor treibt in Indien übrigens eine Luftzerlegungsanlage (ASU) an, die atmosphärische Luft verflüssigt, so dass Sauerstoff und Stickstoff abgetrennt werden können, um reine Gase für den Stahlherstellungsprozess zu erhalten.

Dies Plakette auf dem Rekord-ABB-Synchronmotor belegt die hohe Energieeffizienz. Mal sehen, wann der nächste Rekord kommt ...(Bild:  ABB)
Dies Plakette auf dem Rekord-ABB-Synchronmotor belegt die hohe Energieeffizienz. Mal sehen, wann der nächste Rekord kommt ...
(Bild: ABB)

Bisheriger Rekord um wenige Prozent überboten

Der bisherige Weltrekord, den ABB im Jahr 2017 erreicht hat (99,05 Prozent) wird damit übertroffen. Zum Verständnis: Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis zwischen der Energie, die ein Motor aufnimmt und der Menge an Energie, die er in Bewegung umwandelt. Theoretisch liegt die Grenze bei 100 Prozent Effizienz, aber spätestens Reibungsverluste lassen diesen Wert nie ganz erreichen. Durch die Entscheidung für einen TIE-optimierten Motor anstelle der Standardausführung mit einem Wirkungsgrad von 98,64 Prozent kann der Kunde über eine Lebensdauer von 25 Jahren rund 61 Gigawattstunden an Energie und umgerechnet 5,9 Millionen US-Dollar an Stromkosten einsparen. Das entspricht laut ABB der Spitzenleistung des weltweit größten Offshore-Windparks über vier Tage hinweg. Außerdem würden dadurch 45.000 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden, was bildlich gesprochen dem Verschwinden von rund 10.000 Autos von der Straße entspreche. In anderen Ländern, in denen der Strom teurer ist, ist das Einspar- und Emissionsvermeidungspotenzial natürlich finanziell noch größer.

Mehr über die sogenannte TIE-Initiative von ABB

Die TIE-Initiative von ABB schließt eine Lücke bei den Energieeffizienzstandards für große Motoren (über drei Megawatt), die zwar nur einen kleinen Teil der weltweiten Motorenbasis ausmachen, aber etwa 25 Prozent der gesamten auf Bewegung bezogenen Energie benötigen, wie es dazu heißt. Der neue Weltrekord im Wirkungsgrad spiegle deshalb das kontinuierliche Engagement von ABB wider, mit dem die elektrische und mechanische Konstruktion des Motors stets weiter optimiert werden sollen. Diese Leistung wird als besonders bemerkenswert angesehen, weil der durchschnittliche Wirkungsgrad für diese Art von Synchronmotoren normalerweise „nur“ zwischen 98,2 und 98,5 Prozent liegt.

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