Kreislaufwirtschaft
Nachhaltigkeit ist das Rückgrat der Produktion von morgen

Von Richard Pergler 7 min Lesedauer

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Unter dem Aspekt der Kreislaufwirtschaft stehen Lösungen im Fokus, die nicht trotz, sondern gerade wegen des Einsatzes von Kunststoff die ökologisch sinnvollste Alternative sind.

Post-Consumer-Recyclate sind oft inhomogen und zudem mit Fremdkörpern wie Steinchen oder Metall- und Gassplittern verunreinigt. Sie stellen hohe Anforderungen an die Verarbeitungsprozesse und benötigen eine ausgereifte Technologie. (Bild:  Richard Pergler)
Post-Consumer-Recyclate sind oft inhomogen und zudem mit Fremdkörpern wie Steinchen oder Metall- und Gassplittern verunreinigt. Sie stellen hohe Anforderungen an die Verarbeitungsprozesse und benötigen eine ausgereifte Technologie.
(Bild: Richard Pergler)

Unser Alltag ist geprägt von Kunststoffen, die als vielseitig einsetzbare Werkstoffe unser gesamtes modernes Leben erst ermöglichen. Angefangen bei der einfachen Zahnbürste über medizinische Gerätschaften und Implantate oder elektronisches Equipment bis hin zu Verpackungen bestimmen Kunststoffe unseren Lebensstandard. Viele Produkte sind ohne Kunststoff schlicht nicht realisierbar, und unser Leben wäre ohne den vielseitigen Werkstoff so nicht denkbar.

Allerdings sind Kunststoffe in den vergangenen Jahren in der Öffentlichkeit in erster Linie als Umweltproblem in den Fokus gerückt. In der Verschmutzung von Ozeanen und Landschaften hat sich „das Plastik“ ganz pauschal den Ruf als besonders umweltschädliches Material erworben. Dabei können Kunststoffprodukte bei genauer Prüfung in überraschend vielen Anwendungsfällen die Lösung mit der geringsten Umweltbelastung sein. Das hängt davon ab, wie wir mit dem Werkstoff umgehen. Von seiner Entstehung bis zur Wiederverwertung.