Doppelübernahme Mutares holt sich zwei Bereiche von Magna

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Mutares hat Vereinbarungen zur Übernahme von zwei Automobilzulieferunternehmen von Magna, einem weltweit führenden Automobilzulieferer, als Teil ihres Segments Automotive & Mobility unterzeichnet ...

Unter Dach und Fach! Mutares aus Müchnen hat nun eine Vereinbarung unterschrieben, um zwei Teilbereiche des Automobilzulieferers Magna ins Boot zu holen. Damit pflastere man den Weg in die Zukunft. Hier die Details ...(Bild:  Mutares)
Unter Dach und Fach! Mutares aus Müchnen hat nun eine Vereinbarung unterschrieben, um zwei Teilbereiche des Automobilzulieferers Magna ins Boot zu holen. Damit pflastere man den Weg in die Zukunft. Hier die Details ...
(Bild: Mutares)

Zum Einen wird die Amaneos Group, Teil von Mutares, durch die Vereinbarung nun durch das europäische Automobilbeleuchtungs-Geschäft von Magna strategisch gestärkt, heißt es dazu. Das Geschäft, das im Jahr 2025 voraussichtlich einen Umsatz von rund 235 Millionen Dollar erwirtschaften wird, diene als transformatives Add-on für die Light Mobility Solutions GmbH (LMS). Die Übernahme erweitert folglich die Kompetenzen der Gruppe durch die Kombination von Außenmodulen mit fortschrittlicher Beleuchtungstechnik. So stelle man eine vollständig integrierte Plattform für Außensysteme auf. Durch die Integration von Beleuchtungssystemen in Außenverkleidungen verbessert die Gruppe auch die Produktdifferenzierung, steigert die Wertschöpfung pro Fahrzeugplattform und stärkt die Position als Komplettanbieter für OEMs, wie man weiter erfährt.

Auch der Magna-Bereich Car Top geht an Mutares

Zum Anderen hat Mutares auch noch eine Vereinbarung zur Übernahme des Geschäftsbereichs „Car Top“-Systeme von Magna unterzeichnet. Das Geschäft, für das im Jahr 2025 ein Umsatz von rund 85 Millionen Dollar erwartet wird, wird die Hilo Group und ihre Kompetenzen im Bereich Dach- und Exterieursysteme ergänzen und damit stärken. Das soll durch das bestehende Know-how in puncto Scharniere und Verriegelungssysteme in Kombination mit fortschrittlichen Dacharchitekturen und -mechanismen erreicht werden. Dadurch entstehe eine sich hervorragend ergänzende Plattform, die das Angebot integrierter Dach- und Exterieur-Systeminnovationen erlaube und die Systemtiefe sowie das Wertschöpfungspotenzial erhöhe. Diese Akquisitionen stehen laut Mutares im Einklang mit dem aktuellen strategischen Plan, das strukturelle Wachstum des Portfolios der Münchener zu beschleunigen. Der Abschluss der beiden Transaktionen wird vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen für das zweite Quartal 2026 erwartet.

Mutares ist auf gutem Weg die Ziele zu erreichen

Den Schwerpunkt lege man dabei vor allem auf eine raschen Expansion auf dem dynamischen US-Markt und in Europa, sowie auf bedeutende Veräußerungsprozesse. Diese Dynamik soll durch die in der vergangenen Woche angekündigte Kapitalerhöhung finanziell gestützt werden, deren Bezugsfrist vom 8. bis zum 21. April 2026 vorgesehen ist. Johannes Laumann, CIO von Mutares, kommentiert: „Beide Akquisitionen stellen einen entscheidenden Schritt beim Aufbau skalierbarer, leistungsstarker Plattformen innerhalb unseres Segments Automotive & Mobility dar und bereiten sie auf mittelfristige Exits vor.“ Damit sei Mutares auf dem besten Weg, die Ziele für 2026 zu erreichen: Umsatzerlöse zwischen 7,9 und 9,1 Milliarden Euro, sowie einen Jahresüberschuss der Holding von 165 bis 200 Millionen. Auch wird angestrebt, das jährliche Wachstum der Umsatzerlöse im Mutares-Konzern und des Jahresüberschusses der Holding bis 2030 auf 25 Prozent zu pushen.

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