Lagertechnik
Retrofit eines Langgutlagers

Ein Gastbeitrag von Kirsten Ludwig 5 min Lesedauer

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Eine hohe Verfügbarkeit ist für einen zuverlässigen Betrieb unverzichtbar. Deswegen setzten die Metall-Experten Günther+Schramm bei der Modernisierung ihres Hochregallagers auf eine Lösung des langjährigen Partners Kasto.

Der erste Schritt war die Dachöffnung, dann konnte die Modernisierung des  Langgut-Hochregallagersystems von Kasto bei der Günther+Schramm GmbH beginnen. (Bild:  Günther+Schramm)
Der erste Schritt war die Dachöffnung, dann konnte die Modernisierung des Langgut-Hochregallagersystems von Kasto bei der Günther+Schramm GmbH beginnen.
(Bild: Günther+Schramm)

Kundenzufriedenheit steht im Fokus der Günther+Schramm GmbH, einem Systemdienstleister für Stahl und Aluminium mit Hauptlager im ostwürttembergischen Königsbronn. Die rund 180 Beschäftigten des Unternehmens beliefern ganz Süddeutschland und die angrenzenden Länder mit etwa 60.000 Tonnen Metallen und Kunststoffen pro Jahr. Neben der Qualität seiner Produkte ist dem Metallhändler die Liefertreue besonders wichtig. Käufer sollen die bestellten Artikel so schnell wie möglich erhalten. Eine Voraussetzung dafür: ein reibungslos funktionierendes Materiallager, aus dem sich alle Waren jederzeit auslagern lassen.

„Und genau hier stießen wir immer öfter an unsere Grenzen“, blickt Michael Sticke zurück. Er ist stellvertretender Betriebsleiter bei Günther+Schramm (G+S) in Königsbronn und damit auch für das Hochregallager verantwortlich. Nach rund 30 Jahren Einsatzzeit machte die Mechanik regelmäßig Probleme, die Stillstände häuften sich. „Das war ein Paradebeispiel für die Badewannenkurve“, sagt Sticke. Mit einem solchen Diagramm lässt sich die typische Gerätelebensdauer anschaulich darstellen: In der ersten Phase nimmt die Störungsrate immer weiter ab, darauf folgt eine lange Zeit ohne Zwischenfälle. Schließlich verursachen Alterung und Verschleiß immer häufiger Ausfälle, die Kurve steigt steil an. „Die Beschaffung von Ersatzteilen war nach so langer Betriebszeit sehr schwierig. Es bestand stets die Gefahr, dass wir ein oder zwei Wochen auf ein neues Bauteil warten müssen und solange unsere Kunden nicht bedienen können.“