Planfräsen
Mit Planfräsern zu hochwertigen Oberflächen

Von Mag. Victoria Sonnenberg 4 min Lesedauer

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Für die metallverarbeitende Industrie sind bei der Hartmetallbearbeitung glatte und homogene Oberflächen gefragt. Erreicht werden können diese u. a. beim Planfräsen mit Wendeschneidplatten.

Für glatte Oberflächen setzt die metallverarbeitende Industrie vermehrt auf Planfräser mit Wiper-Wendeschneidplatte.(Bild:  Iscar)
Für glatte Oberflächen setzt die metallverarbeitende Industrie vermehrt auf Planfräser mit Wiper-Wendeschneidplatte.
(Bild: Iscar)

Besonders der Trend zur konturnahen Rohteilauslegung, beispielsweise durch 3D-Druck oder andere präzise Fertigungstechnologien, erhöht die Nachfrage nach Fräsern, die immer hochwertigere Oberflächen erzielen. Nicht nur deshalb optimieren Werkzeughersteller ihre Produkte im Hinblick auf eine möglichst hohe Oberflächengüte. Bei der Entwicklung von Wendeschneidplatten (WSP)-Fräsern achten sie stets auf zwei Faktoren: Geometrie und Präzision. Zusammen mit einem passgenauen Plattensitz nehmen diese großen Einfluss auf die Oberflächenqualität beim Fräsen. Hier sind noch nicht alle Optionen ausgereizt.

Zwei Innovationen brachten große Fortschritte bei der Entwicklung von Fräswerkzeugen für hochwertige Oberflächengüten: Den ersten Qualitätssprung brachten gesinterte Wendeschneidplatten. Dank dieses pulvermetallurgischen Herstellungsverfahrens lassen sich WSP mit zunehmend komplexen Formen, optimaleren Schneidengeometrien und höherer Genauigkeit produzieren.