Digitalisierung von Produktionsabläufen
MES vs MOM: Auf dem Weg zum ganzheitlichen Fertigungsmanagement

Ein Gastbeitrag von Kilian Bächle* 5 min Lesedauer

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Mit Manufacturing Execution Systems (MES) oder Manufacturing Operations Management (MOM) lassen sich Fertigungsprozesse besser organisieren, optimieren und absichern. Doch wo liegen die Unterschiede und worauf müssen Unternehmen bei der Auswahl achten?

Die Begriffe MES und MOM werden oft gemeinsam gebraucht. Doch was verbirgt sich dahinter und in welchem Zusammenhang stehen die zugrundeliegenden Konzepte?(Bild:  Adobe Stock)
Die Begriffe MES und MOM werden oft gemeinsam gebraucht. Doch was verbirgt sich dahinter und in welchem Zusammenhang stehen die zugrundeliegenden Konzepte?
(Bild: Adobe Stock)

Auf einer globalen Ebene betrachtet, liefern MES und MOM produzierenden Unternehmen gleich mehrere Vorteile, indem sie die Effizienz, Qualität und Flexibilität der Produktionsprozesse verbessern und eine solide Basis für datengestützte Entscheidungen schaffen. Wie Manufacturing Operations Management und Manufacturing Execution System in der Praxis zusammenhängen erfahren Sie hier.

Was ist ein MES?

Ein MES ist eine Software, die produzierende Unternehmen einsetzen, um ihre Fertigung zu organisieren. Die VDI-Richtlinie „Fertigungsmanagementsysteme“ (VDI 5600) beschreibt MES als sinnvolle funktionale Ergänzung zu Enterprise Resource Planning Systemen (ERP), um alle Fertigungsprozesse zeitnah zu planen und zu steuern, die Prozesstransparenz zu gewährleisten und den Material- und Informationsfluss innerhalb der Supply Chain aktuell abzubilden. Um das zu bewerkstelligen, definiert die Richtlinie die folgenden Aufgaben für MES: