Meorga goes international: Mit neuen Messestandorten in Wien und Tarragona eröffnen sich für Aussteller neue Chancen, Zielgruppen effizienter zu erreichen und ihre Marktpräsenz gezielt auszubauen. Bernd Weinig, Director Trade Fair Solutions & Partnerships bei der Vogel Communications Group treibt und gibt Einblick in die Weiterentwicklung.
„Das Anwender-Szenario für den Einsatz von MSR-Technik und Prozessautomatisierung ist sowohl in Wien als auch in Tarragona vielversprechend und vielfältig.“ Bernd Weinig, Director Trade fair Solutions & Partnerships bei der Vogel Communications Group freut sich auf die beiden neuen Standorte.
(Bild: VCG/Ernhofer)
Die Meorga MSR-Spezialmessen gehören seit nun bald zwei Jahren zur Vogel Communications Group und ergänzen das erfolgreiche Regionalmesse-Geschäft. Wie verlief die Integration in die Vogel-Familie?
Bernd Weinig: Die Integration verlief partnerschaftlich und zielgerichtet. Uns war wichtig, das erfahrene Meorga-Team und dessen Know-how zu erhalten. Die bisherige Geschäftsführung hat sich ganz bewusst für Vogel als neuen Gesellschafter entschieden, weil sie in der Gruppe die idealen Voraussetzungen für die Weiterentwicklung der MSR-Spezialmessen sah – insbesondere durch Stärken in Fachkommunikation, Eventmanagement und digitaler Reichweite. Ein besonderes Asset sind dabei unsere Fachmedien PROCESS, Schüttgut und elektrotechnik Automatisierung, die zentrale Zielgruppen der Meorga erreichen. Es ermöglicht uns, Inhalte gezielt über thematisches Content-Marketing und Storytelling zu platzieren – für den ganzjährigen und kontinuierlichen Aufbau einer Meorga-Community. Gemeinsam mit der Vogel Event Solutions können wir nun unsere Kompetenzen in der Gruppe optimal bündeln.
Regional und innovativ: Meorga MSR-Spezialmesse in Ludwigshafen
Was zeichnet die MSR-Spezialmessen aus, und wie haben sie sich unter Ihrer Ägide weiterentwickelt?
Die Messen stehen für Nähe, Praxisbezug und Effizienz. Fachbesucher profitieren von kurzen Anreisewegen, direktem Zugang zu Herstellern, praxisnahen Lösungen und einem kompakten Vortragsprogramm mit aktuellem Fachwissen. Unter meiner Leitung haben wir das Profil geschärft, neue Standorte erschlossen und digitale Services wie Leadtracking und crossmediale Reichweite eingeführt – ein echter Mehrwert für Aussteller und Besucher.
Und nun die Entscheidung, den Schritt über die deutschen Grenzen zu wagen. Was waren die Beweggründe?
Gute Ideen kennen keine Grenzen! Die Nachfrage nach regionalen Fachmessen mit praxisnahen Lösungen für effiziente Anlagen und Prozesse ist nicht auf Deutschland beschränkt. Insbesondere wenn es um operative Vorteile für verfahrenstechnische Produktions- und Prozessumgebungen geht. Viele Aussteller signalisierten Interesse an neuen Märkten. Mit Vogel als starkem Partner war die Internationalisierung der nächste logische Schritt.
Die beiden internationalen Standorte im kommenden Jahr sind Wien am 15. April und Tarragona am 18. November. Schauen wir zuerst nach Österreich. Warum Wien?
Wien ist ein bedeutender Industriestandort mit einer starken Prozessindustrie. Die Metropolregion Wien/Bratislava bietet zahlreiche dynamische und wachsende Anwender-Szenarien für MSR-Technik und Prozessautomatisierung, die sowohl industrielle als auch gewerbliche Anwendungen umfasst. Die Kombination aus technologischer Innovation und internationaler Reichweite macht diese Region besonders attraktiv für den Einsatz von MSR-Technik. Die Nähe von Bratislava zu Wien bietet zusätzliche Vorteile durch den Zugang zu einem breiteren Markt und internationalen Verbindungen. Viele unserer Aussteller sind bereits in Österreich aktiv. Zudem haben wir mit dem Austria Center Vienna eine hervorragende Location gefunden, die unserem Messekonzept optimal entspricht. Wien ist für uns der ideale Startpunkt für die internationale Expansion.
ChemMed in Tarragona gilt als größter Chemiecluster Südeuropas, zugleich drittgrößter Chemiestandort Europas – keine Frage, es ist mehr als konsequent, die Meorga MSR-Spezialmesse hier anzusiedeln. Aber Sie können die „spanische“ Entscheidung sicher noch konkretisieren bzw. die besonderen Vorteile aufzeigen, oder?
„FiraReus“, unser neuer, internationaler MSR-Spezialmessen-Standort in der Provinz ES-Tarragona liegt in einer wirtschaftlich starken Region mit hoher Dichte an Fachpublikum und Entscheidungsträgern für MSR-Technik und Prozessautomatisierung. Die Messe hat eine privilegierte Lage, nur zwanzig Minuten vom „ChemMed Cluster“ entfernt. Das Anwender-Szenario für den Einsatz von MSR-Technik und Prozessautomatisierung im Großraum Tarragona/Barcelona/Katalonien, ist generell vielversprechend und vielfältig. Der neue internationale Standort in Spanien ist eingebettet in ein dynamisches Innovationsumfeld mit starken hochattraktiven Branchenclustern (ChemMed Cluster, Hydrogen Valley of Catalonia, Smart Port-Initiativen, Clúster de la Industria de la Automoció de Catalunya (CIAC) u.v.m).
Das bewährte Meorga-Konzept gilt auch für Wien und Tarragona: kompakte Tagesveranstaltungen mit Fachbesucherfokus.
(Bild: MEORGA)
Wird es Änderungen im Messekonzept im Vergleich zu den deutschen Standorten geben?
Das bewährte Konzept bleibt: kompakte Tagesveranstaltungen mit Fachbesucherfokus. Details wie Sprache oder Rahmenprogramm passen wir lokal an – das Meorga-Erlebnis bleibt erhalten.
Wird es in Wien und Tarragona bestimmte Schwerpunktthemen geben?
Ja. Für die Metropolregion Wien/Bratislava liegt der Fokus auf Prozessautomatisierung in Chemie, Pharma und Food. In Tarragona stehen Themen wie Anlagensicherheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Vordergrund – mit besonderem Fokus auf MSR-Technik für explosionsgeschützte Bereiche, präzise Durchfluss- und Füllstandmessung, Prozessanalytik sowie integrierte Leitsysteme. Diese Technologien sind essenziell für die hochautomatisierten Produktionsprozesse im Chemie-Cluster ChemMed.
Wie ist die erste Resonanz zu den beiden neuen Messestandorten?
Die Resonanz ist durchweg positiv. Viele unserer langjährigen Aussteller haben sofort Interesse signalisiert, auch international mit uns zu gehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch vor Ort auf großes Interesse stoßen – sowohl bei potenziellen Ausstellern als auch bei Fachverbänden und Industriepartnern.
Stand: 08.12.2025
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Deine Erwartungen an die beiden neuen Standorte sind erfüllt, wenn ...
... unsere Aussteller mit qualifizierten Kontakten und konkreten Leads nach Hause gehen – und sagen: „Das hat sich gelohnt.“ Wenn wir es schaffen, das Meorga-Erlebnis auch international zu transportieren, dann haben wir unser Ziel erreicht.
Viele unserer langjährigen Aussteller haben sofort Interesse signalisiert, auch international mit uns zu gehen.
Ist eine weitere Internationalisierung der MSR-Spezialmessen geplant?
Wir denken langfristig. Wenn sich Wien und Tarragona so entwickeln, wie wir es erwarten, dann schließen wir weitere Standorte nicht aus. Wichtig ist uns dabei, dass jede neue Messe den gleichen Qualitätsanspruch erfüllt wie unsere etablierten Formate in Deutschland.
Zum Abschluss: Auf welche der beiden Messen freust du dich persönlich mehr?
Das ist wie die Frage, welches Kind man lieber hat – unmöglich zu beantworten! Wien ist für mich der perfekte Startpunkt, weil es uns geografisch und kulturell sehr vertraut ist. Tarragona hingegen ist ein spannender Schritt in einen neuen Markt mit großem Potenzial. Ich freue mich auf beide – und auf die vielen Gespräche mit Ausstellern und Besuchern vor Ort.