Spanlos zum Teil Mehrstufige Kaltumformung schafft individuelle Multifunktionsteile

Quelle: Arnold Umformtechnik 2 min Lesedauer

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Für die Herstellung von kunden- respektive anforderungskonforme Teile, empfiehlt Arnold Umformtechnik das mehrstufige Kaltumformen als Alternative zum Drehen und Fräsen.

Wer so ein Bauteil sieht, denkt im ersten Moment vielleicht daran, dass es durch Fräsen und/oder Drehen gefertigt wurde. Doch Arnold Umformtechnik nutzt dafür die mehrstufige Kaltumformung. Damit käme man relativ günstig zum individuellen Bauteil.(Bild:  Arnold Umformtechnik)
Wer so ein Bauteil sieht, denkt im ersten Moment vielleicht daran, dass es durch Fräsen und/oder Drehen gefertigt wurde. Doch Arnold Umformtechnik nutzt dafür die mehrstufige Kaltumformung. Damit käme man relativ günstig zum individuellen Bauteil.
(Bild: Arnold Umformtechnik)

Mit Conform Next gehe Arnold Umformtechnik nun einen Schritt weiter. Denn zusätzlich zu Werkzeugentwicklungen werden mit Blick auf die Bauteilspezifika bestehende Anlagen weiterentwickelt, optimiert und angepasst. Das verschafft dem Verbindungselementehersteller vor allem bei der Fertigung sehr individueller Bauteilgeometrien deutlich mehr Freiheit und Wirtschaftlichkeit, wie Arnold dazu erklärt. Der Umformprozess der sogenannten Conform-Next-Bauteile zieht zwar eine längere Zykluszeit nach sich, doch so können die Prozesse wirtschaftlich verkettet werden. Auch handelt es sich meist um teure und hochwertige Bauteile, die auch schüttempfindlich sind und für die Bearbeitung in eine lagerichtige Position gebracht werden müssen. Durch den langsameren Umformprozess könnten jetzt aber auch Prüf- und Montageschritte direkt in den Prozess integriert werden. Das bedeutet, dass für die so umgeformten Bauteile keine Verlagerung zu einer anderen Maschine oder gar in ein anderes Werk erforderlich ist, wie Arnold betont. Das spart Logistikkosten. Und außer der Prozessintegration ist es damit auch möglich, deutlich schneller zu reagieren, wenn Fehler erkannt werden. Denn der Conform-Next-Prozess setzt bereits in der Entwicklung an.

Spanende Bearbeitungsverfahren braucht es nicht unbedingt

Die Anwendungsfälle und das Design der Conform-Next-Produkte seien umfangreich. Die Arnold-Produktionsmöglichkeiten decken dabei die Herstellung komplizierter Außenkonturen ebenso ab wie Sack- und Durchgangslöcher oder kurze, schwer zu transportierende Teile und Produkte, bei denen eine Innenlochbearbeitung erfolgen soll. Um welches der vielfältigen Conform-Next-Bauteile es sich auch handle, fest stehe, dass durch das spanlose Umformverfahren Werkstoff eingespart werden könne – mitunter deutlich mehr.

Von Anfang an die Großserienreife im Blick

Bereits in der Entwicklungsphase und im Prototypenbau profitierten Konstrukteure und Entwickler vom Know-how des Verbindungselementeherstellers Arnold. So können die Engineering-Tools von Arnold in den Entwicklungsprozess integriert werden. Sie liefern so für einen frühzeitigen Großseriencheck die erforderlichen Parameter, was sowohl für günstigere und optimierte Entwicklungs- und Fertigungsschritte als auch für funktionale Prototypen in groß- und seriennaher Qualität sorgt. Von Beginn an liege der Fokus aber auf der Großserienreife. Notwendige Anpassungen können dabei frühzeitig in den Produktentstehungsprozess einfließen. Das gewährleistet für die Kunden geringere Prozess- und Durchlaufzeiten und eine hohe Flexibilität, was schließlich Zeit und Entwicklungskosten spart, wie Arnold anmerkt.

Konzentriert auf Elektromobilität und Leichtbau

Bei Arnold Umformtechnik liegt der Fokus im Rahmen von Conform Next aber zunächst auf der Automobilbranche. Schwerpunkte sind dabei die Elektromobilität und der Leichtbau. Weitere Anwendungsbereiche sind jedoch denkbar. Mit der Erweiterung der Fertigungskapazitäten für den Bereich Conform Next am Standort Rauhbusch reagiere Arnold Umformtechnik auf den Wandel in der Mobilitätsindustrie und auf das steigende Kundeninteresse an Conform-Next-Bauteilen.

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